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Keine Kunden, kaum Umsatz - Kiosk dicht

Bückeburg (rc). Das Kiosk an der Steinberger Straße ist pleite. Die Betreiberin musste Insolvenz anmelden, zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Mindener Rechtsanwalt Stephan Höltershinken bestellt. Er schloss das Geschäft am Montag. Im Gespräch mit unserer Zeitung machte er allerdings Hoffnungen, dass das Kiosk "relativ kurzfristig" mit einem neuen Betreiber wiedereröffnet werden kann. "Es gibt mehrere Interessenten, die Lage des Objektes ist einfach gut." Zwei festangestellte Mitarbeiter mussten im Rahmen des anlaufenden Verfahrens entlassen werden, sie sollen Insolvenzausfallgeld vom Arbeitsamt erhalten.

Das Kiosk ist seit Jahrzehnten eine Institution in Bückeburg: 365 Tage im Jahr von sechs bis 22 Uhr geöffnet, wer kurzfristig etwas brauchte, erhielt es dort. Mit der Verlängerung der Öffnungszeiten der Supermärkte sank der Umsatz in den vergangenen Jahren aber rapide, nannte Höltershinken einen Grund für die Pleite. Die Kundenstruktur veränderte sich. Gleichzeitig stiegen die Kosten etwa für Strom und Heizung immer mehr. Zum Schluss stimmte die Kosten-Umsatz-Relation nicht mehr: "Es ging einfach nicht mehr."




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