×
VfL Bückeburg am Sonntag in Hannover / Gastgeber heiß auf Revanche für die Hinspielpleite

Kein "Zuckerschlecken" bei den Arminen

Niedersachsenliga (ku). Es war fast so etwas wie ein Schicksalsspiel: Am Mittwochabend kämpfte der VfL Bückeburg aufopferungsvoll um den Dreier gegen den SC Langenhagen, stand aber am Ende trotz einer guten Vorstellung mit leeren Händen da. Zeitgleich setzte sich der Tabellenvorletzte aus Ramlingen mit einem 2:0-Heimsieg gegen den Tabellenfünften vom Heeßeler SV weiter ab, liegt nun schon fünf Zähler vor der Nottebrock-Elf, hat dabei ein Spiel weniger absolviert.

Am kommenden Sonntag haben die Bückeburger den nächsten dicken Brocken auf dem Zettel, bestreiten ein schweres Auswärtsspiel beim Tabellenneunten Arminia Hannover. Sicher kein Zuckerschlecken, denn die Arminen werden jeden Zähler bunkern wollen, um im nächsten Jahr in der neuen Regionalliga anzutreten. Dazu haben die Arminen noch eine Rechnung zu begleichen. Im Hinspiel am 23. September trumpfte der VfL mächtig auf, schlug Arminia Hannover nach einer starken Vorstellung zu Hause klar mit 3:1 und fuhr den zweiten Saisondreier ein. Inzwischen etablierte sich die Elf von Trainer Bernd Krajewski mit 23 Zählern auf Platz neun der Tabelle, hat mit 25:20 Treffern eine ordentliche Trefferbilanz. Dabei zählt die Arminen-Hintermannschaft zu den besten der Staffel, lediglich Tabellenführer Oldenburg und Hildesheim kassierten weniger Gegentore. Auch der VfL Bückeburg stellte am Mittwoch einen Ligarekord auf, allerdings einen wenig erfreulichen: Keeper Tim Engler musste sein 50. Saisongegentor kassieren. Somit sagt der Blick auf die Tabelle eigentlich alles über die heimische Elf. Spielerisch lief es streckenweise recht gut, nur bekanntlich gibt es dafür keine Punkte. 15 Saisontore der ehemaligen Torfabrik bei kassierten 50 Treffern legen gnadenlos die Strukturen der ranghöchsten schaumburger Mannschaft offen. Bei den Gastgebern gab es zur Winterpause etwas Bewegung. Vom TSV Mühlenfeld kam Bartosch Adamus, Enis Azenovic, Alexander Thomsen und Omur Uzun gingen mit unbekanntem Ziel. Für Trainer Nottebrock dürfte nach dem Mittwochsspiel vor allem Seelenmassage angesagt sein. Seine Mannschaft präsentierte sich gegen Langenhagen sehr kompakt, kämpfte aufopferungsvoll, machte eigentlich keine entscheidenden Fehler bei den Gegentoren. Nur der verdiente Erfolg ließ wieder einmalauf sich warten. Personell hofft Trainer Nottebrock am Sonntag den Kader vom Mittwoch aufbieten zu können, neue Ausfälle sind nicht zu beklagen.




Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt