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Olive, Salbei, Orangenblüte – Hausmittel gegen Wehwehchen

Kein Tag ohne Honig

Wer denkt bei heißem Sommerwetter schon an Husten und an Halsschmerzen? Diemila Redzic beispielsweise. Da kleine Wehwehchen meist aus heiterem Himmel kommen, hat die Hamelnerin deshalb immer eine gut gefüllte Hausapotheke mit Mitteln zum Selbstkurieren parat.

Autor:

von christiane stolte

Getrockneter Salbei ist ein Muss – aber nicht irgendeiner, sondern ein Exemplar, das von der Sonne Griechenlands verwöhnt wurde. Diemila Redzic versorgt sich auf dem Wochenmarkt am Stand von Dimos Loukovitis. Gestern kamen neben Salbei auch getrocknete Olivenblätter, getrocknetes Agrimonia (unter anderem auch Odermennig und „Griechisches Leberkraut“ genannt“) und Honig in ihren roten Einkaufsbeutel. „Alle Produkte sind Marke Eigenanbau und enthalten die Kraft der griechischen Sonne“, gab der von der Halbinsel Chalkidiki stammende Standbeschicker seiner Stammkundin mit auf den Weg. Die getrockneten Olivenblätter hat Diemila Redzic einer Bekannten mitgenommen, die sich daraus einen Tee kocht. Er soll helfen, ihren Blutzuckerspiegel auszugleichen.

Um kleinere Verletzungen zu behandeln oder einem störenden Pickel beizukommen, kocht sich die Marktkundin einen Sud aus Agrimonia, mit dem sie die Problemstellen einreibt.

Gesundheit aus der „griechischen Naturapotheke“ sind auch die Olivenöle, die Dimos Loukovitis aus den Früchten seiner Heimat erntet und verarbeitet. „Unsere Olivenbäume stammen aus rein ökologischem Anbau“, beteuert der Grieche. Die gewonnenen Öle, zum Teil auch mit Kräutern verfeinert, verwendet der Gastronom in der Küche seines Restaurants „Alexis Zorbas“. „Wer regelmäßig ein gutes Olivenöl genießt, erweist seiner Gesundheit einen großen Gefallen“, ist Loukovitis überzeugt. Das gelte auch für Honig. In seinem Verkaufssortiment hat er sieben Sorten: Orangenblüte, Pinie, Thymian, Erika, Edelkastanie, Frühlingsblüte und Tanne.

„Am besten noch vor dem Frühstück warme Milch mit zwei Teelöffeln Honig trinken“, rät der 60-Jährige. Sein Vater sei weit über 90 Jahre alt. Einen Tag ohne Honig gebe es nicht bei ihm. Der Honig aus Chalkidiki sei von „glücklichen Bienen“, die keine Krankheiten kennen. Schuld an „mageren“ Honigjahren, wie 2013 der Fall, sei ausschließlich ein kaltes Frühjahr. „Wie die Honigernte in meiner Heimat in diesem Jahr sein wird, bleibt abzuwarten“, so Loukovitis. Die Prognose sei wegen des milden Frühjahrs aber vielversprechend.




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