Turbulente Hauptversammlung der Neschen AG / Aktionäre machen Front gegen die Führungsetage

"Kein Podium, einen Vorstand zu schlachten"

Bückeburg. Äußerst turbulente Hauptversammlung der Neschen AG gestern Nachmittag im Rathaussaal: knapp sechs Stunden lang löcherten vor allem zahlreiche Kleinaktionäre Vorstand und Aufsichtsrat mit kritischen Fragen - ein Aktionär trug einen Katalog mit 55 Fragen vor - zum Zustand des Unternehmens, der Arbeit vor allem des Aufsichtsrats und der durchgeführten Kapitalerhöhung. Dort im Hintergrund mitschwebend, dass mit den Investoren Bear Stearns und Värde "Heuschrecken" den Einstieg bei Neschen geschafft hätten und weitere schlechte Nachrichten zu erwarten seien. In der Kritik auch der Vorstand, so dass sich schließlich der neue Aufsichtsratsvorsitzende Heinzwerner Feusser genötigt fühlte, für Vorstandssprecher Stefan Zinn und Technik-Vorstand Martin E. Davies in die Bresche zu springen: "Hier auf einer Hauptversammlung ist nicht das Podium, einen Vorstand zu schlachten, das wird es mit mir nicht geben."

"Wir freuen uns, dass eine so große Anzahl von Aktionären erschi
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Raimund Cremers Redakteur zur Autorenseite


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