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Wahl unter keinem guten Stern

Kein leichter Start

Es kann nur jemand zum Ersten Stadtrat gewählt werden, den der Bürgermeister vorschlägt. CDU und WGS sind gegen dessen Vorschlag, ziehen vielleicht vor Gericht. Mögliche Folge. Eine Neuausschreibung der Stelle würde erneute Kosten verursachen, und eine Neubesetzung des Postens zum 1. Oktober wäre nicht möglich. Oder aber die Mehrheit von Rot-Grün setzt sich durch.

Autor:

Dietrich Lange

Es geht auch anders. Ein Blick zurück: Bei der Wahl von Jörg Schröder 1997 fiel der Beschluss im Rat einstimmig. Damals hatte Neuhäuser noch als Fraktionsvorsitzender der SPD im Hintergrund die Strippen gezogen. Schröder war zuletzt Referent der damaligen Regierungspräsidenten Werner Greifelt und danach Gertraude Kruse, hatte sogar ein Jahr Erfahrung beim Landkreis Schaumburg gesammelt und ein Prädikatsexamen mit der Note „voll befriedigend“.

Mit der CDU gab es seinerzeit sogar eine Einigung, welche Gründe auch immer die jeweilige Seite dafür hatte.

Welche Gründe heute eine Rolle spielen, mal außerhalb der rechtlichen Seite, das ist wohl wie so oft auch ein Stück politische Strategie: Nächstes Jahr sind Kommunalwahlen.

Die Wahl morgen steht unter keinem guten Stern. Es wird kein leichter Start für den, der diese Wahl gewinnt.

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