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Kein „Hallo Luther“ mehr am Süntelturm

HAMELN/BAD MÜNDER. Lange Jahre war es ein Höhepunkt der „Hallo Luther“-Feiern zum Reformationstag. Viele Hundert Besucher pilgerten hinauf zum Süntelkamm, um am Süntelturm bei Posaunenklängen und Luther-Bier des Reformators zu gedenken.

Autor

Christoph Huppert Reporter

„Eine zentrale und herausragende Veranstaltung“, würdigt auch Superintendent Philipp Meyer die Aktionen der beteiligten Gemeinden aus Bad Münder. Doch das wird auf absehbare Zeit nicht mehr der Fall sein, erklärt Petri-Pauli-Kirchenvorstand Lothar Ruck, der jetzt als Gast beim Empfang des Kirchenkreises im Hamelner Münster St. Bonifatius teilnahm. „Viele sind nicht mehr bereit, das zu organisieren, anderen war der Weg zu beschwerlich und auch mit der neuen Bewirtung des Turmes hat noch keiner gesprochen“, so Ruck. Zudem sei die Veranstaltung seinerzeit nicht auf Dauer konzipiert worden.

Dennoch wird auch Bad Münder in diesem Jahr im Rahmen der diesjährigen „Hallo Luther“-Feiern zumindest ein Filmgottesdienst am Sonnabend um 17 Uhr zusammen mit der Schola der katholischen Pfarrgemeinde den ökumenischen Charakter unterstreichen.

Eine frohere Botschaft dagegen weiß Christiane Heins zu berichten. Sie ist als stellvertretende Amtsleiterin im Kreiskirchenamt unter anderem für dessen Finanzhaushalt zuständig. „Der ist stabil und bleibt es auch“, versichert Heins. Als Doppelhaushalt hat der Kreiskirchentag die Ausgaben nämlich gleich für zwei Jahre verabschiedet.

Auch in Sachen Diakonie-Beratung und Kindertagesstätten im Kirchenkreis hält die Münderanerin dem Superintendenten den Rücken frei.




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