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Pfannengyros und Putengulasch schmecken

Kaum Nachfrage nach Pommes

Rinteln/Landkreis (who). "Das Wichtigste beim Zeltlager sind das Essen und das Wetter, denn wenn das nicht stimmt, geht die allgemeine Stimmung ganz schnell in den Keller." Thomas Keller von der Feuerwehr Hattendorf hat mit diesem Wissen seinen neuen Job als Leiter des Ressorts Versorgung im Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehren in Rinteln angetret en.

Mit ihm sind neben anderen auch Klaus-Peter Wegener aus Haste und Katrin Biesterfeld aus Antendorf neu im Team. Gemeinsam sorgen sie dafür, dass es stimmt auf der Verpflegungsseite und dass damit auch die Stimmung oben bleibt. Rund 1600 Jugendliche und erwachsene Helfer wollen dreimal am Tag versorgt sein. Dafür ist der Speisezettel ganz auf gute Laune abgestellt mit eher kräftigen Mittagsgerichten wie Putengulasch, Pfannengyrosoder Jägerschnitzel. "Und wir reagieren lieber rechtzeitig im Vorfeld, wenn wir merken, dass ein Angebot nicht gut an- kommt", erklärt Katrin Biesterfeld. Beispiel: Als das Menü für gestern mit Milchreis mit Zucker und Zimt und Apfelmus nur mäßige Zustimmung fand, hat das Versorgungsteam kurzfristig umdisponiert. Statt der Süßspeise lieferte die Großküche der Paritätischen Gesellschaft Behindertenhilfe in Stadthagen kurzfristig die herzhafte Toscana-Pfanne mit Nudeln, Tomatensoße und Fleischbällchen. "Das Essen im Zeltlager schmeckt und ist reichlich", bestätigt der 14-jährige Hagen aus Möllenbeck. "Wunderbar", ist der knappe aber überzeugte Kommentar des 16-jährigen Tobias aus Müßigen. Die beiden Jungs kennen sich durch die freundschaftliche Verbindung ihrer Jugendfeuerwehren, die auch im Kreiszeltlager ihre Zelte zusammengerückt haben. Und auch für Leonore aus Müsingen ist das Essen "okay", denn die 13-Jährige setzt auf vegetarisches Essen, das sie an der kleinen Sonderausgabestelle im Kantinenzelt bekommen kann. "Und die Nachfrage nach Pommes ist eher gering", bestätigt der Michael Rein aus Reinsdorf dem Lager-Essen eine gute Qualität. Dass die Warteschlangen so auffällig schnell bedient werden, scheint ein weiterer Hauptgrund für die entspannte Atmosphäre im Zelt zu sein. Zug um Zug treffen die Bewohner der einzelnen Zeltdörfer ein und tauschen fast fließend die Plätze mit den satten und zufriedenen Jugendlichen an den Tischen. Weshalb sich die Szene im20-Minuten-Takt ständig verändert. Wenn jemand doch Grund zum Klagen haben sollte, der könnte sich direkt im Zelt an den Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote wenden. Der steht nämlich in dieser Woche selber an der Essenausgabe, zusammen mit seinem Stellvertreter Rainer Kuhlmann. Mit dabei: Ihre Ehefrauen, Bärbel Grote und Uschi Kuhlmann.




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