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"Seniorenresidenz Am Kirschgarten" nimmt Erweiterungsbau in Betrieb / 24 neue Pflegeplätze

Kaum eröffnet - schon fast komplett belegt

Bückeburg (rc). Die Mindener Unternehmensgruppe "Medicare" hat die Einweihung ihres Erweiterungsbaus am Standort Bückeburg gefeiert. 24 neue Pflegeplätze sind in der Dependance "Seniorenresidenz Am Kirschgarten" an der Scheier Straße in den vergangenen Monaten entstanden. Insgesamt verfügt das Pflegeheim damit über 77 Pflegeplätze. "Die neuen Plätze werden in den kommenden Wochen bis auf einige wenige Zimmer belegt sein", sagte Geschäftsführer Helmut Müller während der Einweihungsfeier: "Daran können wir erkennen, dass unsere Arbeit in Bückeburg einen hohen Stellenwert hat und von der Öffentlichkeit anerkannt wird."

Einweihung des Erweiterungsbaus "Am Kirschgarten": Mitgesellscha

Rund 2,5 Millionen Euro wurden in den Erweiterungsbau investiert, der natürlich nach neuesten Erkenntnissen errichtet wurde. Der dreigeschossige Bau verfügt über insgesamt 1250 Quadratmeter Nutzfläche und wurde in sechs Monaten errichtet. Dazu kommt ein rund 1500 Quadratmeter großes Gartenareal an der abgewandten Seite des Gebäudes, das künftig von allen Bewohnern genutzt werden kann. 20 neue Arbeitsplätze entstehen im Zuge der Aufstockung der Pflegeplätze. Er sei belächelt worden, als er vor vier Jahren die Entscheidung getroffen habe, an der viel befahrenen Scheier Straße am Rande der Innenstadt ein solches Pflegeheim zu errichten, sagte Müller während der Einweihungsfeier. "Die Entscheidung hat sich aber als absolut richtig erwiesen, wie der heutige Tag zeigt." In den zurückliegenden Monaten habe er immer wieder festgestellt, dass es in der stationären Pflege eine "gewisse Flucht" aus der Großstadt zurück in das bekannten Umfeld und die Heimat gebe, um dort ein direktes Pflegeangebot zu finden. Auf Missstände im Pflegebereich anspielend, sagte Müller, dass vielfach vergessen werde, dass einige "schwarze Schafe" die gesamte Branche in Verruf bringen würden. Bei den uns anvertrauten Menschen, die eine professionelle, intensive Pflege und Rundum-Betreuung dringend benötigten, dürfe nicht experimentiert und nicht gespart werden. Dazu stehe diese Einrichtung. Um ein Pflegeheim zu betreiben, müssten 24 gesetzliche Vorschriften eingehalten werden, eine ganze Reihe von Behörden würde kontrollieren. "Wenn es im Schulbereich genauso wäre, würde es keine Pisa-Diskussion geben."

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