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Katholiken wollen Lauenauer Kirche mit Verein retten

Lauenau (nah). Die katholische St.-Markus-Kirche in Lauenau soll mit einem Förderverein vor dem Aus bewahrt werden. Das haben sich zehn Initiatoren vorgenommen, die in den kommenden Wochen um weitere Mitglieder werben wollen. Die Gründungsversammlung soll am Sonnabend, 5. Juli, um 19 Uhr im Pfarrheim erfolgen.

Damit kommt es zu einer ersten konkreten Reaktion auf die angekündigten Schließungspläne des Bistums Hildesheim. Wie berichtet, sollen über 80 Gotteshäuser profanisiert werden. Im Schaumburger Land ist unter anderem St. Markus in Lauenau direkt betroffen, auch die Rodenberger Kirche Mariä Himmelfahrt ist bedroht. Während der Kirchenvorstand bereits an einer Resolution arbeitet, die im Rahmen der Frist zur Stellungnahme der Bistumsleitung vorgelegt werden soll, wollen einige Katholiken keine Zeit mehr verstreichen lassen: "Unsere Kirche wird geschlossen, wenn wir nur zuschauen und den Plänen aus Hildesheim freien Lauf lassen", heißt es in dem Aufruf, der in der Forderung gipfelt: "St. Markus muss in Lauenau bleiben!" Die Initiatoren warten mit einer ersten Rechnung auf: Würden sich nur 60 Mitglieder finden, die jeweils zehn Euro im Monat spenden, seien die jährlichen Kosten für die Unterhaltung der Gebäude gedeckt.




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