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Pechsträhne hält an: Letzter TuS-Wurf kullert aus dem Korb

Katerstimmung in Lindhorst 74:76-Pleite besiegelt Abstieg

Basketball (rh). Die letzte Sekunde des Abstiegskampfes in der Lindhorster Kreissporthalle spiegelte den ganzen Saisonverlauf wider: Lindhorst lag zwei Punkte zurück, eroberte den Ball drei Sekunden vor dem Ende. Der Ausgleich und die Verlängerung schienen sicher. Doch der Ball wollte nicht durch das Netz! Er drehte ein zwei Runden halb im, halb auf dem Korb und entschloss sich dann unter akustischer Begleitung der Schlusssirene heraus zu rollen. Der TuS verlor gegen den DJK Wolfsburg 74:76 (41:36) und war damit aus der Oberliga abgestiegen.

Viel Pech hatte der TuS Lindhorst in dieser Spielzeit. Neben den zahlreichen Langzeitverletzten kassierte die Truppe von Spielertrainer Heinrich Gerhardt zudem zwei Einpunkteniederlagen in eigener Halle gegen die Braunschweiger BG und den Hagener SV. Das Glück trug in dieser Saison nicht das goldene Lindhorster Trikot. Auf eine Neues also in der Bezirksoberliga. Vier, acht, dreizehn Punkte - fast die komplette Spielzeit lag der TuS in diesem Abstiegsspiel in Führung, doch immer wieder vergab Lindhorst die Möglichkeiten, sich vorentscheidend abzusetzen. Der TuS war nicht überragend, bot aber eine solide Leistung. Es war von Beginn an ein Kampfspiel in dem für beide eine Menge auf dem Spiel stand. Lindhorst musste auf Vlad Efanov verzichten, was sich aber vorerst nicht negativ bemerkbar machte. Der Aufbau von Oleg Burhanau und Heinrich Gerhardt funktionierte und nach sieben Minuten konnte sich das Heimteam auf 17:8, nach neun Minuten auf 25:14 absetzen. Der DJK kam dann nach der Viertelpause besser ins Spiel und konnte schnell wieder verkürzen. Aus einem 13-Punkte-Vorsprung der Lindhorster blieb nach 19 Minuten nur ein einziger Punkt übrig. Auch nach dem dritten Viertel lag der TuS noch mit 52:50 vorn. Das Schlussviertel war Kampf pur. Dabei unterliefen beiden Mannschaften eine Reihe von Fehlern, leider den Lindhorstern einigemehr als dem Gegner und so lag der TuS drei Minuten vor Schluss mit 68:73 zurück. Eine Ganzfeldpresse brachte die Gerhardt-Truppe dann doch noch einmal auf zwei Punkte heran. Dann kamen die letzten drei Sekunden, der verpasste Ausgleich und damit die Rettung in die Verlängerung. TuS: Herber, Weinert 11, Gerhardt 19, Oleg Burhanau 9, Glänzer 9, Brenneke 14, Schierhorn 5, Hamann 7.



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