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Kann ein Chip Ball dabei helfen, Tore zu erkennen?

Tooor! Die Fans fallen sich in die Arme und jubeln. Doch plötzlich entsteht Verwirrung. Der Schiedsrichter hat es nicht gesehen. War es jetzt also ein Tor oder nicht?

Bereits bei der Weltmeisterschaft 1966 kam die Frage auf, wie zuverlässig der Schiri ein Tor sehen und dann richtig entscheiden kann. Da Videobeweise vom Weltfußballverband (FIFA) nicht erlaubt sind, könnte vielleicht ein kleiner Chip im Ball weiterhelfen. Dieser soll millimetergenau die Position des Balles an der Torlinie bestimmen.

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Tooor! Die Fans fallen sich in die Arme und jubeln. Doch plötzlich entsteht Verwirrung. Der Schiedsrichter hat es nicht gesehen. War es jetzt also ein Tor oder nicht?

Bereits bei der Weltmeisterschaft 1966 kam die Frage auf, wie zuverlässig der Schiri ein Tor sehen und dann richtig entscheiden kann. Da Videobeweise vom Weltfußballverband (FIFA) nicht erlaubt sind, könnte vielleicht ein kleiner Chip im Ball weiterhelfen. Dieser soll millimetergenau die Position des Balles an der Torlinie bestimmen. In Sekundenschnelle wird dann ein Signal vom Chip im Ball an einen Minicomputer am Handgelenk des Schiedsrichters gesendet. Dieser kann dann anhand der Anzeige mit Sicherheit sagen, ob ein Tor gefallen ist oder nicht.

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Der Chip an sich ist sehr klein, 15 Gramm schwer und kann daher leicht in die Mitte des Fußballs eingesetzt werden. Gleichzeitig ist er aber so robust, dass ihm hohe Geschwindigkeiten und starke Beschleunigungen nichts anhaben können.

Jerome Valcke, Generalsekretär der FIFA, ist da jedoch anderer Meinung. „Die Technologie soll sich da heraushalten. Das Besondere an dem Fußballspiel sind die Menschen, und da gehören auch Fehler dazu.“ Noch ist die Technik nicht ganz ausgefeilt. Nach dem Ende der diesjährigen Weltmeisterschaft will die FIFA weiter über den Chip Ball diskutieren. Dort wird dann überlegt, wie man die Frage „Tor oder kein Tor“ zuverlässig beantworten kann, um in der Zukunft mögliche Fehlentscheidungen des Schiedsrichters zu vermeiden. iw




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