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Wahlkampf prägt Treffen der CDU Hameln-West

Kandidat Griese sieht „verdammt gute Chancen“

Hameln. „Die Stadt Hameln braucht ein identitätsstiftendes Motiv“, meint der CDU-Oberbürgermeisterkandidat Claudio Griese. Das „Wir-Gefühl“ der Hamelner sei „verkümmert“. Der Jurist erläuterte vor 13 zur Mitgliederversammlung des Ortsverbandes Hameln-West/Wangelist erschienenen Mitgliedern die Eckpunkte seines Wahlkampfkonzepts.

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Zustimmung erntete der Kandidat dabei nicht nur mit seiner Feststellung, dass „Frau Lippmann in der Stadt nicht angekommen“ sei, sondern auch mit seiner Idee der Stärkung des „Familienstandorts Hameln“. Es gelte „unterschiedliche Befindlichkeiten generationsübergreifend“ zusammenzubringen, Hameln brauche mehr „Rückhalt in der Region“, müsse seine Einwohnerzahl von rund 55 000 halten.

Der Abzug der Briten eröffne Chancen, ein Masterplan 2030 solle realisiert werden. Schonungslos vor allem Grieses Abrechnung mit Lippmann als Verwaltungschefin. Die Zusammenlegung von zwei Rechnungsprüfungsämtern sei trotz des Ratsbeschlusses bewusst verschleppt worden, im Rathaus gäbe es viel Potenzial, das jedoch verkümmere. Griese: „Da herrscht eine hundsmiserable Stimmung, das ist eine Herkulesaufgabe, da wieder Ordnung reinzubringen.“

Für die Wahl am 25. Mai sieht Griese „verdammt gute Chancen“ und kündigte einen „anders motivierten Wahlkampf“ auch mit Hausbesuchen an. Grieses Programm entfachte eine breit gestreute Diskussion. Mehr Industrieansiedlung, Hochschulangebote, eine Standortkampagne schlugen die Ortsverbandsmitglieder vor.

Die jedoch plagt insbesondere der fehlende Nachwuchs. Zwar waren 42 Prozent der Mitglieder zur Versammlung erschienen, doch liegt deren Altersdurchschnitt bei derzeit 66 Jahren. „Es ist kein Trost, dass es anderen nicht besser geht“, sagte der alte und wiedergewählte Vorsitzende Uwe Burhenne.

In den turnusmäßigen Wahlen wurde der bisherige Vorstand einstimmig im Amt bestätigt.



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