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Oder schickt die Bartram-Elf das Team von Torben Brandt in die Kreisliga?

Kampfansage aus Nienstädt: "Gegen Rinteln wollen wir gewinnen!"

Bezirksliga (jö). Die Regelung der Abstiegsfrage nimmt klare Konturen an: Der TSV Klein Berkel ist mit vier Punkten Vorsprung so gut wie gerettet, der SC Rinteln wird wohl in der Relegationsrunde nachsitzen müssen und der SV Nienstädt steigt direkt in die Kreisliga ab. An dieser Reihenfolge kann sich nur noch etwas ändern, wenn der Drittletzte am Samstag das Derby gegen Rinteln gewinnt.

Doch selbst in diesem Fall müsste Nienstädt im allerletzten Spiel beim Aufstiegsaspiranten SSG Halvestorf mit einem Sieg für eine Sensation sorgen. Selbst Spielertrainer Torben Brandt kann sich das kaum vorstellen: "Unsere Chancen auf den Klassenerhalt sind minimal. Einigen meiner Spieler fehlt die Eigenmotivation." Auch der SC Rinteln hat seit Mittwoch mehr Orientierung. Er wird sich in der Relegationsrunde behaupten müssen. Die 1:3-Niederlage gegen Klein Berkel legte aber Schwächen frei, die für die Entscheidungsspiele äußerst schädlich sind: Die Mannschaft des SC Rinteln war dem nervlichen Druck ganz offensichtlich nicht gewachsen. "Etliche meiner Spieler erreichten noch nicht einmal Normalform", wunderte sich Trainer Rolf Bartram. Der TSV Klein Berkel gewann hochverdient, spielte frischer und nutzte die Schwächen des Gegners konsequent aus. Rinteln enttäuschte, obwohl sich beim entscheidenden Spiel auf dem Steinanger viele Interessierte eingefunden hatten, die der Mannschaft die Daumen drückten, darunter sogar Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz. Der Frust saß beim SC Rinteln so tief, dass in der Kabine nach Spielschluss lange geschwiegen wurde. Alle wussten, dass es nun eventuell in die Kreisliga geht. Rolf Bartram ärgerte sich vor allem über die Abwehrlücken bei den Toren des Gegners: "Wir wussten alles über diese Mannschaft, kannten ihre Stärken, ihre gefährlichen Spieler. Und trotzdem haben wir alles falsch gemacht. Zuletzt hatten wir in jedem Spiel unseren Zehn-Minuten- Aussetzer." Weil auch Bartram weiß, dass Klein Berkel kaum noch einzuholen ist, ist die Verhinderung des Direktabstieges nunmehr das erklärte Ziel. Mit fünf Punkten Vorsprung vor Nienstädt reicht dafür am Samstag sogar schon ein Unentschieden. Während Rinteln also schon in Richtung Relegation blickt, scheint beim SV Nienstädt die Zukunft in der Kreisliga noch völlig unvorstellbar zu sein. Personalplanungen oder die Definition von Zielen für die kommende Saison werden noch nicht angestellt. Selbst ob Torben Brandt weitermacht, ist nochnicht klar. Der Nienstädter Spielertrainer denkt wegen der verschwommenen Aussichten kurzfristig: "Egal, ob es etwas bringt. Das Derby gegen Rinteln wollen wir gewinnen!" Die Veranstaltung hat historischen Wert: Wahrscheinlich ist es das vorerst letzte Heimspiel des SV Nienstädt auf Bezirksebene.



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