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TuS besiegt den Spitzenreiter SC Weende-Göttingen 111:109 nach Verlängerung

Kampf bis zum Rand der Erschöpfung Lindhorst gelingt die große Sensation

Basketball (rh). Genau das war es, was man vom Lindhorster Team nach der desolaten Vorstellung in Wolfenbüttel erwartet hatte: Kampf, bis an den Rand der Erschöpfung und ein sensationeller Sieg über den Spitzenreiter der Oberliga. Noch lange nach Ende des Spiels saßen die Göttinger Spieler in der Halle, tief enttäuscht nach einem grandiosen Fight, der den SC Weende die Tabellenführung kostete. Auf Lindhorster Seite war der Jubel riesengroß. Wie vor einem Jahr brachte das Spiel gegen den SC die Wende. Nur diesmal war es keine Gala und ein Sieg mit fast 30 Punkten Differenz, diesmal war es ein richtiges Kampfspiel, das erst nach Verlängerung entschieden wurde. Mit 111:109 (50:47/96:96) bezwang der TuS den SC Weende-Göttingen.

Victor Burhanau (M.) erkämpfte sich kurz vor Schluss den Ball un

Von der ersten Minute an entwickelte sich ein rasantes und vor allem körperbetontes Spiel. Von wegen "körperloser Sport", diese Beschreibung war bestenfalls zu Gründungszeiten des Basketballs angebracht. Inzwischen ist daraus ein hartes und körperbetontes Kampfspiel geworden. Und wenn die Schiedsrichter das Spiel großzügig leiten, dann kann es schon gewaltig krachen und das nicht nur unter den Brettern. Der TuS Lindhorst erspielte sich schnell eine Führung, konnte diese zwischenzeitlich bis auf zwölf Punkte ausbauen, sah sich dann aber zwei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit urplötzlich mit vier Punkten im Rückstand. Ein Spiel, das man lange, auch wegen einer guten Trefferquote von der Dreipunktelinie, beherrscht hatte, schien verloren zu gehen. Doch mit riesigem Einsatz, zwei Ballgewinnen, holte sich das Team wieder den Gleichstand und Lars Schierhorn hatte, nachdem er sich wunderschön unter dem Korb durchgespielt hatte, sogar die Siegpunkte in der Hand. Doch sein Wurf tropfte auf den Ring. Es gab Verlängerung. Und auchin dieser ging der Kampf weiter. Wieder hatte der Gast die Möglichkeit, den Sieg Sekunden vor dem Ende klar zu machen. Ein Ballgewinn mit allerletztem Einsatz von Victor Burhanau brachte dann den TuS doch noch einmal in Ballbesitz und die Möglichkeit, den Sieg heraus zu werfen. Victor Burhanau machte den Korb und die Sensation war perfekt. TuS: Victor Burhanau 26, Weinert 25, Gerhardt 13, Oleg Burhanau 7, Glänzer 9, Brenneke 17, Bednareck 6, Schierhorn 8.



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