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Käufer für Freizeitheime gefunden

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Autor:

Mira Colic

Dies sei allerdings nicht mangelndem Interesse geschuldet gewesen, wie die zuständige Superintendentin Barbara Wallrath-Peter erklärt, sondern den Strukturen bei der Kirche. „Aber jetzt stehen die Verträge kurz vor der Unterzeichnung.“ Bevor die Tinte jedoch nicht getrocknet ist, wolle sie sich nicht zu Einzelheiten äußern. So unsicher kann sich die Kirche indes aber nicht sein, dass bei dem Verkauf – zumindest was die Süntelbuche in der Kernstadt betrifft – etwas schiefgehen könnte. Denn während der Betrieb in den vergangenen Monaten ruhte, auch kein Schilder mehr an die beiden Einrichtungen erinnerten, ist die Süntelbuche für Oktober bereits wieder vermietet worden – soll allem Anschein nach also als Tagungs- und Jugendhaus erhalten bleiben.

Wallrath-Peter hatte in der Vergangenheit immer betont, dass die Kirche sich hinsichtlich der Nachnutzung durchaus in der Verantwortung sieht. Das Bezirksjugendwerk der Awo Hannover will während der Herbstferien im Oktober im Freizeitheim Süntelbuche eine Ferienbetreuung anbieten. Parallel soll es eine Fortbildung für die Teamer geben.

Noch im Februar hatte die Superintendentin erklärt, dass keine Reservierungen mehr angenommen würden, die mehr als wenige Wochen in der Zukunft lägen. Einfach, weil man nicht abschätzen könne, wann ein Käufer gefunden sei. Für dieses „sehr spezielle Immobiliensegment“, wie Wallrath-Peter zugibt, habe es viele Bieter gegeben, auch einige, die Interesse an beiden Häusern hatten. Wer letztlich bei dem Bieterverfahren den Zuschlag bekommen hat, will sie jedoch nicht verraten. Fest steht, dass es nicht an die Gruppe um den Lauenauer Sozialpsychologen Christian Beuker gegangen ist, die das Haus als Genossenschaft hatte weiterbetreiben wollen. Zu den Gründen wollten sich jedoch beide Seiten nicht äußern.

Indes gibt es in Flegessen und Klein Süntel die Gerüchte, dass ein Seniorenwohnheim in den Räumlichkeiten des Tagungshauses einziehen könne. Äußern will sich dazu aber niemand öffentlich.



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