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Jusos fordern Jugendparlament

Stadthagen (han). Die Stadthäger Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialisten in der SPD (Jusos) will sich für Jugendliche einsetzen. "Stadthäger Jugendliche brauchen mehr Gehör und Mitspracherecht", fordert der Stadthäger Juso-Vorsitzende Jan-Philipp Beck in einer Pressenotiz.

Die SPD stehe hinter den Plänen der Jusos, ein Jugendparlament zu gründen, heißt es. Politisches Mitspracherecht wirke der "massiven Politikver- drossenheit" entgegen, so Beck. Ein Jugendparlament fördere zudem die politische Bildung. Das geplante Parlament dürfe nicht mit zu viel Bürokratie überlastet werden. Zwar solle es über einen parlamentarischen Rahmen verfügen, allerdings auch projektbezogene Formen beinhalten. Das Gremium solle basisdemokratisch arbeiten, in den öffentlichen Sitzungen sollten Jugendliche jederzeit Ideen einbringen dürfen. Die Jusos legen Wert auf eine enge Vernetzung zwischen Jugendparlament und Schulen, Vereinen und Jugendeinrichtungen. Umüber Ansprechpartner in Verwaltung und Rat zu verfügen, sollte das Jugendgremium von einem Mitarbeiter der Verwaltung betreut werden. Zudem sei wünschenswert, dass Ratsmitglieder das Parlament als Paten unterstützen.




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