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Jungzüchter präsentieren ihre Pferde

Pollhagen (hga). "Es waren sehr gute Bedingungen, alle haben ausgezeichnet mitgearbeitet", hat Udo Rudolph vom Zuchtverband für deutsche Pferde (ZfdP) bilanziert. Er war mit dem Seminar für Jungzüchter auf der Reitanlage Mensching hochzufrieden. Zwölf Jungzüchter im Alter zwischen acht und 21 Jahren absolvierten einen theoretischen und praktischen Teil.

Marion und Wilfried Mensching stellten ihren Betrieb zur Verfügung. Außer dem landwirtschaftlichen Vollerwerb mit Ackerbau bilden die Pferde das zweite Standbein. In einer Reithalle, Reitplätzen oder näheren Umgebung finden aktuell 25 Pferde gute Bedingungen zur Bewegung. Zunächst standen Geschichte und Zucht der Pferde sowie die Anatomie auf dem Stundenplan. "Es war schon gut", befand der jüngste Teilnehmer Felix Gieseke aus Lauenhagen. Völlig neu war für den achtjährigen dass ein Pferdeblinddarm um ein vielfaches größer als beim Menschen ist. "So groß etwa", mit einer ausholenden Bewegung versuchte Felix den Unterschied zu demonstrieren. Einen weiteren Schwerpunkt der Theoriebildete die Unfallverhütung. Spannung kam bei den Teilnehmern auf, als es in die Praxis ging. Das richtige Präsentieren von Pferden - am Halfter, nicht im Sattel - war das Thema. Mit einer richtigen Präsentation sollten die Stärken des Pferdes heraus gestellt werden, führte Rudolph aus. Das Ziel sei es, auch ein schwächeres Tier hervorragend darzustellen, etwa wenn es um eine Eintragung in ein Zuchtbuch ginge. Gleich am Anfang stand die Präsentation eines "Anti-Pferdes", mithin eine Vorführung mit allen Fehlern, die zu machen sind. "Das fand ich am besten", resümierte die zehnjährige Mi-chelle Winkelmann aus Laderholz (Neustadt am Rübenberge). "Noch nichts", antwortete die aufgeweckte junge Dame auf die Frage, ob schon Neues für sie dabei gewesen wäre. Zusammen mit dem Zuchtrichter Wilfried Lührs aus Laderholz stellte Rudolph den Seminarteilnehmern den richtigen Umgang mit den Tieren bei einer Präsentation dar. Mit Hannoveranern, Arabern und Ponys übten die Teilnehmer, erhielten für ihren Einsatz ebenso viel Lob wie die Familie Mensching für ihre Vorbereitung des Seminars.



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