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Wie Vorschüler eigene Rhythmen entwickeln

Jungen greifen am liebsten zur Trommel

Obernkirchen (sig). Es gibt nicht wenige Kinder, denen Musik im Blut liegt. Und wenn es eines Tages auch nicht zum Erlernen eines Instrumentes reicht oder nicht genügend Durchhaltevermögen vorhanden ist, wenigstens mit dem Rhythmus sollten sie etwas anfangen können. Die Jungen beweisen das durch die nicht zu übersehende Vorliebe für das Trommeln. Mädchen bevorzugen hingegen eher Block- und Querflöten sowie das Klavier.

An einem Test für die rhythmischen Talente nahmen jüngst Vorschüler im Kindergarten am Kleistring teil. Musikpädagoge Martin Rumprecht lockte bei den beteiligten Jungen und Mädchen erstaunliche Fähigkeiten hervor. Er ließ sie eigene Rhythmen entwickeln, die sie einzeln und auch im Team wiederholten. Natürlich machte es besonderen Spaß, auf westafrikanischen Trommeln zu üben. Passend dazu wurden Volkslieder aus dem "Schwarzen Kontinent" mit einfachen Texten einstudiert, die sich schnell erlernen ließen. Einmal waren sogar die Muttis eingeladen worden, die zusammen mit ihren Kindern unter anderem Kreistänze aufführten und mit ihnen sangen. Das gemeinsame Üben sei eine schöne Erfahrung gewesen, versicherte Martin Rumprecht. Die große Bereitschaft zur Mitarbeit an diesem Projekt habe ihm bei den angehenden Abc-Schützen angenehm überrascht.



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