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Samtgemeinde investiert 160 000 Euro / Gestern viel Lob für mehr Licht im Gebäude

Jugendzentrum ist "runderneuert": Ab Montag können die Kids kommen

Heeßen (tw). Das wird den Nachwuchs in Eilsen freuen: Nach fast sechsmonatiger Um- und Neubauzeit können die Kids "ihr" Jugendzentrum (JUZ) an der Heeßer Schulstraße ab kommenden Montag, 20. Oktober, wieder in Besitz nehmen. Die Samtgemeinde hat sich d ie Sanierung der Einrichtung rund 160 000 Euro kosten lassen.

Gestern machten sich Eilsens Bürgermeister Bernd Schönemann, Ratsvorsitzender Dr. Willi Dreves, Bauausschusschef Heinz Grabbe, Ordnungsamtsleiter Andreas Kunde und JUZ-Leiter Fruttuoso Piccolo gemeinsam mit Planer Helmut Göbel vor Ort ein Bild von der gleichsam "runderneuten" Einrichtung. Außer für den Planer hatte der Rathauschef insbesondere für seinen Kollegen Kunde ein großes Lob im Gepäck: Er habe sich "mächtig in das Projekt hineingekniet". Schönemann nutzte aber auch die Gelegenheit, um mit einem Vorurteil aufzuräumen, das sich in der Samtgemeinde hartnäckig hält - nämlich, dass das JUZ durch den Umbau an Größe verloren habe. "Stimmt nicht", sagt der Rathauschef, denn: "Vorher hatte das Jugendzentrum 175 Quadratmeter, jetzt sind's 172." Die Fläche sei also so gut wie gleich geblieben. Göbel sieht's ebenso und betont: "Auf 110 der 172 Quadratmeter ist das JUZ faktisch ein Neubau." Von der ursprünglichen Bausubstanz - "die ,Regenhaut' sprich Klinker-Verblendung war nahezu komplett verrottet" - sei im Prinzip nur die Stahlkonstruktion übrig geblieben. Tatsächlich kann sich das Ergebnis der Sanierung in mehr als einer Hinsicht sehen lassen: So hat das JUZ ein neues und erstmals auch gedämmtes Dach erhalten; außerdem profitiert die Einrichtung ebenso wie der benachbarte Kindergarten und das TSV-Sportheim von einer neuen Heizungsanlage, die nach demPrinzip der Brennwerttechnik arbeitet und sich für jedes Objekt einzeln ansteuern lässt. Die Maxime "Energie sparen" setzt sich im Inneren des Gebäudes fort: "Sämtliche Fenster", so Göbel, "haben Isolierverglasung erhalten". Montiert werden müssen nur noch spezielle Vorhänge, die für zusätzlichen Schallschutz sorgen sollen. Wo das wie etwa im Neubautrakt möglich war, wurde auch der Fußboden gedämmt. Mindestens ebenso wichtig wie der Blick aufs Portemonnaie ist indes, das sich die Jugendlichen in ihrem Zentrum auch wohlfühlen: Dafür soll zum einen der - neue - Ausblick aufs Grün des angrenzenden Sportplatzes sorgen; diese Perspektive gab's bislang nicht. Zum anderen hat der Planer darauf geachtet, das JUZ im Inneren so sympathisch als irgend möglich zu machen - und zwar mit hellen und freundlichen Farbtönen, wie sie sich auch durch den Kindergarten ziehen. Das Ergebnis: "Im Gebäude", schwärmt der Planer, "scheint quasi immer die Sonne". Last, but not least ist es ein dickes Plus, "dass das Jugendzentrum und das TSV-Sportheim nun durch getrennte Zugänge erreichbar sind", lobt Grabbe. Und erinnert: "Ein Eingang und zwei Nutzer - das ließ sich einfach nicht überwachen." Apropos "überwachen": Das neue Büro des JUZ-Leiters ist jetzt so gelegen, dass er die Kids im angrenzenden Aufenthaltsraum immer im Blick hat. Piccolo: "An den Öffnungszeiten ändert sich nichts. Sie bleiben ebenso gleich wie im übrigen auch die Hausordnung."




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