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Ortswehr Escher rückt zu Dutzend Einsätzen aus / "Zugverbände bewährt"

Jugendwehr freut sich: Neue Mitglieder

Escher (la). Nach einem stürmischen Auftakt, den "Kyrill" den Feuerwehrmännern aus Escher am Anfang des vergangenen Jahres beschert hatte, verliefen die weiteren Monate eher ruhig. An einer Alarmübung in Rehren nahmen die Mitglieder der Ortswehr teil, unterstützten das "Spiel ohne Grenzen" der Jugendwehren in Rehren, begleiteten den Laternenumzug des Kindergartens Escher und rückten zu einem Alarm der Seniorenresidenz Schäferhof aus, der sich aber als Fehlalarm entpuppte. Löschen mussten die Feuerwehrmänner im November einen brennenden Müllwagen auf dem Gelände der Abfallwirtschaft in Rehren.

Gemeinsam mit den Ortswehren Rehren und Rannenberg und dem Zugverband Auetal-Mitte wurdenÜbungen absolviert. "Die Zugverbände haben sich bewährt und die gemeinsamen Einsätze werden ausgebaut. Das heißt, dass dann auch die Feuerwehrmänner aus Escher mit zu Einsätzen auf die Autobahn fahren müssen", kündigte Gemeindebrandmeister Karl-Heinz Nothold an. Als Höhepunkte des vergangenen Jahres nannte Ortsbrandmeister Friedhelm Tegtmeier die Gemeindewettbewerbe, die in Escher ausgetragen wurden und den Bau der Boulebahn am Feuerwehrgerätehaus. "Wir haben in diesem Jahr bereits zwei Neue in unsere Jugendwehr bekommen und damit insgesamt 18 Mitglieder", freute sich Jugendwart Maik Peter. 179 Dienststunden, davon 101 Stunden feuerwehrtechnische und 78 allgemeine Jugendarbeit, hätten die Nachwuchslöscher absolviert. Am 6. September feiert die Jugendfeuerwehr Escher ihr 15-jähriges Bestehen mit Wettkämpfen. "Die Feuerwehren in unserer Gemeinde sind gut ausgestattet und das soll auch so bleiben", sagte Bürgermeister Thomas Priemer. Im Haushalt 2008 seien 140 000 Euro für die Feuerwehren bereitgestellt. Für 60-jährige Mitgliedschaft wurden Friedrich Watermann, Christian Wenthe senior, Erich Müßel und Kurt Rummelmann ausgezeichnet. Eberhard Bredemeier und Heinrich Helper gehören der Ortswehr seit 40 Jahren an und Achim Weihe seit 25 Jahren. Bernd Schmöe wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert.




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