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Neustart am 29. Mai geplant / Enttäuscht, aber nicht mutlos / Große Fülle an möglichen Aktionen

Jugendrotkreuz: Wenig Interesse - neuer Anlauf

Obernkirchen (sig). Die Idee ist gut, aber sie führte noch nicht im ersten Anlauf zum Erfolg. Julia Sprenger wollte mit vielen kreativen Ansätzen in der Bergstadt wieder eine neue Jugendrotkreuzgruppe ins Leben rufen. Dieser Vorsatz hat offensichtlich noch nicht genügend Kinder und Jugendliche erreicht. Der Auftakt musste deshalb auf Donnerstag, 29. Mai, verschoben werden. Dann soll um 16.30 Uhr im DRK-Heim an der Beeker Straße ein neuer Anlauf genommen werden.

Etwas enttäuscht war Julia Sprenger schon, aber nicht mutlos. Das Wiederbeleben einer früher sehr erfolgreichen Gemeinschaft ist kein Selbstläufer. Die Zahl konkurrierender Freizeitangebote für junge Menschen hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Die infrage kommende Generation (ab sechs bis 27Jahre) ist nicht größer geworden. Im Gespräch mit unserer Zeitung machte die Kreisjugendleiterin des DRK noch einmal deutlich, wo die Ziele ihrer Nachwuchsorganisation liegen. Es gebe eine große Fülle von Aktivitäten, die man in Angriff nehmen könne. Dazu gehören zum Beispiel: eine Ausbildung in "Erster Hilfe", Mitarbeit im sozialen Bereich, bei der Gestaltung des DRK- Heimes, die Teilnahme an Fortbildungsmaßnahmen, an Sanitätslehrgängen, an Video- Workshops und -Seminaren, kreative Tätigkeiten wie Basteln, Werken, Kochen und Backen sowie Sport, Spiele, Wettbewerbe, Radtouren und Zelten. Wenn sich die neue Gruppe gut entwickelt, kann sie sich auch am Adventsmarkt, an Basaren und Kinderfesten beteiligen, vielleicht sogar ein eigenes Sommerfest ausrichten. Das alles, so Julia Sprenger, sei noch nicht das Ende der sich bietenden Möglichkeiten, im Jugendrotkreuz mitzumachen. In jedem Fall könne es für junge Menschen nur positiv sein, sich frühzeitig sozial zu engagieren und sich für ein besseres Miteinander der Menschen einzusetzen, welcher Nation, Rasse und Religion sie auch immer angehören.




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