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Politisch motivierte Straftaten steigen stark an

Jugendkonflikt wächst

Bückeburg (wer/kk/rc). Bereits Anfang des Jahres eskaliert die Gewalt zwischen Rechtsradikalen und Linksaktivisten erstmals. Am 8. Januar wird die Fensterscheibe im Haus eines polizeibekannten Rechtsradikalen in der Innenstadt eingeworfen. Vier Stunden später hat sich die rechte Szene formiert, die Fensterscheibe im Haus eines Antifa-Aktivisten geht zu Bruch. Gegen Mitternacht kommt es dann zu einer Attacke auf einen Mofa-Fahrer: Vom fahrenden Auto aus wird der Jugendliche angegriffen und mit einem Schlagstock am Arm verletzt.

Spätestens seit diesen Straftaten stuft die Polizei die Vorfälle mit größerem Nachdruck als politisch motivierte Gewalt ein, die Staatsschutz-Abteilung aus Nienburg begleitet jetzt die Vernehmungen. Bereits Ende Januar stellt die Polizei ein Interventionskonzept vor, im September verabschiedet der Stadtrat zudem eine Resolution gegen Rechts.

Doch der Konflikt spitzt sich weiter zu. Im Laufe des Jahres stieg die Anzahl politisch motivierter Straftaten weiter an, im November wurden bereits 53 Vorfälle verzeichnet. 2010 waren es nur 15. Es blieb aber bei Konflikten zwischen den Gruppen, Übergriffe auf Außenstehende wurden nach Angaben der Polizei nicht registriert.




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