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25 Jahre Feuerwehr-Partnerschaft mit der Brandenburger Abteilung aus Schmerzke

Jugendfeuerwehr Lauenstein braucht Verstärkung

Lauenstein. Ortsbrandmeister Hubert Brock zeigte sich bei der Jahreshauptversammlung sehr zufrieden über das im Mai 2014 ausgerichtete Scheunenfest zum 90-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Lauenstein. Ebenso freute er sich über 30 Neueintritte im vergangenen Jahr.

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In diesem Jahr feiern die Lauensteiner Brandschützer die 25-jährige Partnerschaft mit der Freiwilligen Feuerwehr Schmerzke aus der Stadt Brandenburg. An der Jahreshauptversammlung nahmen auch drei Vertreter der Partnerfeuerwehr teil. Im März 1990 war die Partnerschaft der Wehren durch private Kontakte vom Lauensteiner Kameraden Dieter Siebert entstanden. „Es ist leicht, eine Partnerschaft zu gründen, aber diese 25 Jahre mit Aktivitäten am Leben zu erhalten, ist durchaus eine bemerkenswerte Leistung“, waren sich Ortsbrandmeister Hubert Brock und sein Schmerzker Amtskollege Matthias Sumpf einig. Offiziell wird das 25-jährige Bestehen der Partnerschaft mit einem Treffen am „Tag der Deutschen Einheit“ im Oktober in Helmstedt gefeiert. Ortsbürgermeister Erich Weber übergab den beiden Ortsbrandmeistern der befreundeten Wehren als Zeichen ihrer Freundschaft zwei Urkunden. Die Lauensteiner Brandschützer rückten im vergangenen Jahr zu drei Bränden und zu sieben Hilfeleistungen aus. Insgesamt zählt die Wehr 439 Mitglieder, von denen 224 dem Förderverein angehören. Der stellvertretende Ortsbrandmeister Matthias Kutz berichtete, dass die 41 Mitglieder der Einsatzabteilung 4140 Stunden Dienst geleistet haben. Hinzu kamen 441,5 Stunden der sieben Mitglieder des zur Ortswehr gehörenden Strahlenspür- und Messtrupps, wie der Gruppenführer Uwe Wöhler mitteilte. Ebenfalls zusätzlich leistete die Wettbewerbsgruppe 337 Stunden Übungsdienst – gekrönt mit der Qualifikation am Regionalentscheid in Hänigsen bei Burgdorf.

Etwas Sorge bereitet hingegen die Jugendfeuerwehr, die momentan nur sechs Mitglieder hat. Alina Cichy und Fiona Ulbrich wurden in die Einsatzabteilung übernommen. Beide sind aber bereit, vorerst doppelten Dienst zu leisten und bleiben somit auch der Jugendfeuerwehr erhalten. Im Hinblick auf das Jubiläum zum 50-jährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr im kommenden Jahr hofft Jugendwart Jens Brock auf neue Mitglieder. Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren, die Lust haben, das feuerwehrtechnische Handwerk zu erlernen, sind herzlich willkommen. Die Dienstabende finden freitags um 17 Uhr im Feuerwehrhaus statt. Der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr trat im Vorjahr zwölfmal auf, wie Schriftführerin Vanessa Giese berichtete. Zurzeit absolvieren acht Kinder die musikalische Grundausbildung. Die Leiterin der Kinderfeuerwehr, Mandy Cyperski, zeigte sich erfreut, dass die 2013 gegründete Nachwuchsgruppe gut angenommen wird und zehn Kinder zwischen 6 und 10 Jahren mitmachen, wodurch vor allem die Jugendfeuerwehr später mit Nachwuchs versorgt werden könnte.

Befördert wurden Jens Brock zum Löschmeister sowie Ferenc Bockstiegel, Patrick Grütz und Henning Brock zum Hauptfeuerwehrmann. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Frank Müller überreichte Dennis-Steven Finke für seinen Einsatz die Fluthelfernadel des Landes Sachsen-Anhalt. gök



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