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Konzept Wall-Thü-Ock weiter attraktiv

Jugendarbeit trägt Früchte

WALLENSEN/THÜSTE. In den vergangenen Jahren haben die Feuerwehren Wallensen, Thüste und Ockensen viel Arbeit in die Jugend investiert.

Die Jugendfeuerwehr „Wall-Thü-Ock“. FOTO: GÖK
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Christian Göke Reporter

Langsam trägt diese Arbeit Früchte. Nachdem im vergangenen Jahr bereits zwei Jugendliche in die Thüster Feuerwehr überführt wurden, kommt dieses Jahr erneut eine Jugendliche aus der gemeinsamen Jugendfeuerwehr „Wall-Thü-Ock“ bei den Aktiven an. Venja Lampe wird ebenfalls in die Thüster Feuerwehr gehen. Auch wenn die Jugendlichen die Jugendfeuerwehr verlassen, bleiben sie dieser als Betreuer aufgrund der guten Zusammenarbeit noch oft erhalten. Über diese Unterstützung sind die Feuerwehren auch dankbar, da nach und nach auch ein personeller Umbruch bei den Betreuern stattfindet. In diesem Jahr legt Hans-Jürgen „Hampi“ Dreier nach rund 17 Jahren Arbeit sein Amt als Jugendfeuerwehrwart von Ockensen nieder. Die verbliebenen Jugendlichen aus Ockensen werden zunächst von den Wallensern mitbetreut, ehe aus Ockensen auch wieder Jugendliche dazustoßen. Mit großer Freude bedankte sich Dreier für die Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren und durfte sich zum Schluss noch über ein kleines Abschiedsgeschenk freuen. Der Jugendarbeit wird er aber im Gemeinde- und Kreiskommando noch treu bleiben und sich dort weiter einsetzen.

Trotz der Abgänge verfügt die Jugendfeuerwehr noch über 18 Kinder, wobei in den nächsten zwei, drei Jahren viele Jugendliche in die aktive Feuerwehr überführt werden. Die anwesenden Ortsbrandmeister bei der Jahreshauptversammlung äußerten die Hoffnung, dass die bestehende Kinderfeuerwehr diese Abgänge auffängt. Trotzdem sollen weiterhin verstärkt Werbemaßnahmen wie etwa ein Tag der offenen Tür am 14. April stattfinden, um die Basis der Feuerwehr weiter zu stärken. Natürlich stehen die Freizeitaktivitäten weiterhin neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung im Mittelpunkt, so dass der Spaß in der Jugendfeuerwehr nie zu kurz kommt.

Auch 2017 kamen die Jugendlichen im Schnitt wieder auf 170 Dienststunden, was natürlich in der Höhe auch mit dem Kreiszeltlager begründet war. Für 2018 ist zwar kein Zeltlager vorgesehen, doch 2019 soll es wieder in ein Gemeindezeltlager nach Otterndorf gehen. Als Gruppensprecherin und Stellvertreterin wurden Lara Tegtmeyer und Luisa Kottlarz wiedergewählt. Als Schriftführer wurden Leon Sommerey und Valentin Rinne sowie als Gerätewart Nele Wiegmann gewählt. Leon Sommerey wurde zudem für die meisten Dienste (49) mit einem kleinen Präsent ausgezeichnet. Auf den Plätzen folgten Venja Lampe (48) und Valentin Rinne (46).

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