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Jugend in Bad Münder: die Milchbar und das Rohmelbad

BAD MÜNDER/LOHNE. Zu einer Zeit, in der Internet und Handy noch nicht erfunden waren und auch das Fernsehen eine sehr viele geringere Rolle als heutzutage spielte, waren soziale Treffpunkte für junge Menschen wichtige Anlaufpunkte. Einer davon war in Bad Münder die „Milchbar“, erinnert sich Anita Lorenscheit.

„Es ist so schön, zu sehen, dass sich das Rohmelbad fast gar nicht verändert hat“, meint Anita Lorenscheit. Tatsächlich hat das Freibad aus dem Jahr 1965 auf unserem Foto noch einige Ähnlichkeiten mit dem heutigen Freibad. foto: Mönkeberg (NDZ-Zeitre
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Johanna Lindermann Redakteurin zur Autorenseite

Die heute 69-Jährige, die in der Kernstadt aufwuchs die Volksschule in Bad Münder besuchte, denkt gerne an ihre Jugendtage zurück: „Nach der Arbeit sind wir früher gerne für eine Stunde oder so in die Milchbar gegangen“, erzählt sie. Die Bar an der Langen Straße war damals „der allgemeine Treffpunkt“ in ihrem Freundeskreis. Das Besondere: „Es gab da eine Musikbox. Für 50 Pfennig konnte man sich seine drei Lieblingslieder aussuchen.“ Zwischen ihrem 17. und 25. Lebensjahr habe sie dort viele Stunden verbracht, ehe sie 1973 aus Bad Münder wegzog. Heute lebt Anita Lorenscheit in Lohne bei Vechta.

Ein weiterer wichtiger Punkt in ihrer Jugend stellt das Rohmelbad dar. Im Sommer war sie hier natürlich schwimmen, aber auch abseits vom Wasser gab es hier für junge Menschen viel zu erleben: „Am Wochenende war immer allgemeines Treffen in den Räumlichkeiten“, erinnert sie sich. Es gab Musik und es wurde getanzt.

Auch später in ihrem Leben war das Rohmelbad immer wieder ein Anlaufpunkt: „Unser Sohn hat hier ein Abzeichen gemacht, obwohl wir damals schon in Lohne wohnten“, erzählt sie. „Es ist so schön, zu sehen, dass sich das Rohmelbad fast gar nicht verändert hat und immer noch genau wie früher aussieht.“

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Generell ist sie häufig in Bad Münder zu Besuch, denn: Ihre Geschwister sowie Nichten und Neffen leben noch hier. „Wir haben ein ganz tolles Familienleben“, berichtet Lorenscheit. „Mich verbindet deshalb immer noch sehr viel mit meiner Heimat Bad Münder.“

Haben auch Sie Geschichten aus Ihrer Kindheit oder Jugendzeit in Bad Münder und Springe zu erzählen? Rufen Sie uns an unter 05041/78937 oder schreiben Sie uns eine E-Mail. Alle unsere bisher erschienenen Artikel zur Serie „Das waren noch Zeiten“ finden Sie auf unserer Homepage unter www.ndz. de/aufwachsen.



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