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JU fordert Bürgerstreifen

Landkreis (gus). Der Kreisverband der Jungen Union (JU) Schaumburg plädiert dafür, kreisweit den Bedarf an "ehrenamtlichen Bürgerstreifen ernsthaft zu prüfen". Das geht aus einer Presseerklärung der Gruppe hervor. Die Forderung bezieht sich speziell auf Stadthagen, Rinteln und Obernkirchen. Die "Haltung in Bückeburg" zu dem Thema sei "ja offenkundig eher kritisch", wird JU-Kreisvorsitzender Johannes Hennig zitiert.

Präsenz der Ordnungsbehörden und "Verringerung von Verstößen gegen Gesetze und Regelungen des geordneten Zusammenlebens" sind nach JU-Ansicht Ziele von Bürgerstreifen. Außerdem könne das "subjektive Sicherheitsempfinden der Bürger" gestärkt werden. "Hoheitliche Befugnisse" sollen die ehrenamtlichen Aufpasser nach dem Dafürhalten der JU nicht bekommen. Ebenso wenig seien "Freizeit-Rambos" oder "Denunziantentum" erwünscht. Den Bedarf solle jede Kommune einzeln klären. Die Bürgerstreifen-Mitglieder müssten gezielt ausgewählt und geschult werden. Das JU-Schreiben verweist auf Parallelen zum Programm des niedersächsischen Innenministeriums.




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