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Empfang zum neuen Kirchenjahr in Eimbeckhausen / Informationen über personelle Ausstattung

Jonas: „Veränderung als Chance begreifen“

Eimbeckhausen (hzs). Die personelle Ausstattung der sieben eigenständigen evangelischen Gemeinden im Stadtgebiet Bad Münders war ein zentrales Thema des Ausblicks beim Empfang zum Beginn des neuen Kirchenjahrs in Eimbeckhausen.

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„Es braucht 2500 Gemeindemitglieder für eine ganze Pfarrstelle“, stellte Pastor Dirk Jonas fest. Er wies aber mit Blick auf die derzeitige Personallage in den Gemeinden auch auf das Problem hin: „Die Strukturen dafür passen in unserer Region eben nicht mehr.“ Mit vier Pfarrstellen würden momentan die zwischen 649 und 4131 Mitglieder starken Gemeinden versorgt. „Das macht es nicht leichter, Pastoren zum Dienst in unserer Region zu gewinnen“, stellte Jonas fest. Die Gemeindemitglieder sollten die personellen Veränderungen – derzeit sind 3,5 Stellen mit fünf Personen besetzt – nicht mit Bedauern quittieren, sondern die Veränderungen auch als Chance begreifen. „Der Stellenplan für unsere Region sieht vier Pfarrstellen für derzeit rund 10000 Gemeindemitglieder in der Region Bad Münder vor.“

Natürlich seien alle Amtsträger bemüht, die Arbeit in den sieben Kirchengemeinden so effektiv wie möglich zu gestalten. „Auch das werden wir im kommenden Jahr intensivieren“, kündigte Jonas an.

Bereits Anfang Dezember sei „ein extern begleiteter Beratungsprozess angestoßen“ worden, und zwischen Januar und Ostern wolle man „zusammen mit zwei kirchlichen Beratern einen Prozess zur Organisationsentwicklung in unserer Region“ vorbereiten. In dessen Verlauf würden, kündigte Jonas an, „die Kirchenvorstände voraussichtlich ab Sommer 2012 gemeinsam in einem ergebnisoffenen Prozess über Strukturveränderungen beraten und sie gegebenenfalls umsetzen.“

Von der ungebrochenen Attraktivität des Gemeindelebens zeugten nicht nur der Rückblick von Kirchenvorstand Elke Ragge-Katz und die drangvolle Enge beim Empfang im Gemeindehaus, auch beim von der örtlichen Singgemeinschaft gestalteten „Adventssingen“ fand sich in der St. Martin-Kirche kaum noch ein freier Platz.

Die 20 Damen und acht Herren des von Reinhard Grosser geleiteten gemischten Chores präsentierten weihnachtliche Klänge wie das „Weihnachtsgloria“, das „Kommt herbei“ oder ein überaus gelungenes „In dulci jubilo“. Der 15-jährige Janne Dengler trug, von Grosser an der Orgel begleitet, selbstbewusst eine „Elegie für Posaune und Orgel“ vor. Überaus sicher und akzentuiert vortragend auch sein Bruder Peter. Der zwölfjährige Schüler des Gehrdener Matthias-Claudius-Gymnasiums erfreute die Zuhörer vor allem mit einer schwungvollen Interpretation von „Go Tell It On the Mountain“.

Ganz im Zeichen der Kirchenmusik stehe auch das nun angelaufene Kirchenjahr, so der Pastor, der ein neues, „Sing and Swing“ betiteltes „Chorprojekt für jedermann“ ankündigte. „Am 4. Februar geht es los“, ließ Jonas die Gäste wissen.



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