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Land gibt 1,5 Millionen Euro für Projekt von Job-Center und Awo: "PACE" hilft benachteiligten Jugendlichen

Job-Beratung geht weiter: Finanzierung bis 2010 gesichert

Landkreis (kcg). Das Jugendförderprogramm Pro- Aktiv-Center (PACE), das vom Job-Center Schaumburg in Kooperation mit der Arbeiterwohlfahrt (Awo) realisiert wird, kann bis 2010 fortgeführt werden. Rund 1,5 Millionen Euro will das Land Niedersachsen unter anderem aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds in den nächsten dreiJahren in das Projekt investieren.

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"Wir sind sehr erfreutüber die Zusage zur weiteren Förderung", betont Bernd Dittmer, stellvertretender Geschäftsführer des Job-Centers, bei einem Pressegespräch. 2004 durch die Zusammenlegung des Jugendbüros des Landkreises mit den Jugendhilfeprojekten "RAN" und "RABaZ" der Awo entstanden, zielt das Programm darauf ab, individuell beeinträchtigte und sozial benachteiligte Jugendliche und junge Erwachsene in die Arbeitswelt zu integrieren. In Stadthagen stehen dazu im Job-Center an der Breslauer Straße und bei der Awo an der Bahnhofstraße sechs sogenannte Fallmanager zu Verfügung, die die 14- bis 26-Jährigen bei der Berufs- und Lebensplanung unterstützen. "Im Job-Center betreuen wir Jugendliche, die schon Arbeitslosengeld II beziehen und nur schwer weitervermittelt werden können", erklärt Thomas Brandt, Mitarbeiter im Job-Center. So sollen die Betroffenen durch unterschiedliche Qualifizierungsmaßnahmen, Jobs in Jugendwerkstätten oder auch die Möglichkeit, den Hauptschulabschluss nachzuholen, "fit für den Arbeitsmarkt" gemacht werden. Wichtig sei zudem, den Kontakt zu den Jugendlichen auch nach einer Vermittlung in einen Beruf aufrechtzuerhalten, um die Nachhaltigkeit der Förderung zu gewährleisten. Diejenigen, die noch kein Arbeitslosengeld beziehen, aber Probleme beim Einstieg ins Berufsleben haben, finden bei den Sozialarbeitern der Awo Rat und Unterstützung. Außer Hilfe bei der Suche nach einem Praktikums- oder Ausbildungsplatz und beim Verfassen von Bewerbungen bieten die Fallmanager der Awo vielfältige Projekte an Schulen und Jugendzentren im gesamten Landkreis Schaumburg. "Wir gehen dahin, wo die Jugendlichen sind, um auch die zu erreichen, die sich normalerweise nicht an eine Beratungsstelle wenden würden", sagte Heiner Hoppe, Fallmanager bei der Awo. Computer- und Benimmkurse, Unterstützung bei der Berufsorientierung sowie die individuelle finanzielle Förderung durch Integrationsbeihilfen runden das Angebot des Pro-Aktiv-Centers ab.



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