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Weserschlagde in Ahe wird seit drei Wochen wieder bewirtschaftet / Auch in Rinteln Aktivierung geplant

Jetzt weiden Rinder auf dem Brennnesselfeld

Ahe (clb). Ein idyllisches Bild: grüne Wiesen, grasende Rinder, im Hintergrund die Weser. Kaum zu glauben, dass sich dieser Anblick Spaziergängern wie Fahrradfahrern wieder seit drei Wochen bietet - denn erst seit dem 1. Juli wird die etwa 15 Meter breite Weserschlagde in Ahe auf einer Länge von rund 1500 Metern wieder bewirtschaftet.

Ein Blickfang für Radfahrer und Touristen: Etwa 15 Meter breit u

Heinz Hohmeier, dessen Hof sich in unmittelbarer Nähe der Schlagde befindet, ist im vergangenen Jahr auf die Idee gekommen, die vollkommen zugewachsene, mit Brennnesseln überwucherte Weserschlachte wieder zu aktivieren und seine schottischen Galloway-Rinder dort grasen zu lassen. Mit Ortsbürgermeister Dieter Horn sowie Bürgermeister Karl-HeinzBuchholz wurden Gespräche geführt, beide zeigten sich einverstanden. "Seit Anfang der Neunziger Jahre wird diese Fläche nicht mehr genutzt", erinnert sich Hohmeier. Und seit dem habe sich dort eine regelrechte Brennnessellandschaft entwickelt. Nachdem die Bewirtschaftung nicht durch das Projekt "Leader plus" - wie zunächst geplant - finanziert werden konnte, seien die Kosten von der Stadt Rinteln übernommen worden, erklärt der Landwirt. Vom Bundesschifffahrtsamt, Besitzer des Geländes, habe er die Fläche dann schließlich zum Abweiden gepachtet. Hohmeier erinnert sich: Zunächst haben Aufräumarbeiten auf dem Programm gestanden. Die Fläche musste entrümpelt sowie unzählige Flaschen und alte Autoreifen entsorgt werden, bis schließlich der Zaun gespannt werden konnte. Seit Anfang des Monats weiden nun Hohmeiers 14 Galloway-Rinder auf der Weserschlachte - und haben dieüberwucherte Brennnesselplantage restlos abgefressen. Demnächst will der Landwirt auch die Weserschlagde im Rintelner Raum - vom Ortseingang Engern bis hin zum Kanu-Club - wieder bewirtschaften; gepachtet hat er die Fläche bereits. Voraussichtlich im nächsten Jahr sollen dann auch dort seine Rinder grasen können...

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