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Letztes Projekt der Erlebniswelt Renaissance soll im Mai 2009 an den Start gehen / E-Guider endlich eingetroffen

Jetzt warten alle nur noch auf das Schloss-Modell

Bückeburg (rc). Die Erlebniswelt Renaissance ist seit dem 1. Juli Geschichte, nur noch eine Nachfolgegesellschaft hält die Lizenzen und kümmert sich um die Vernetzung der unabhängig operierenden Standorte.

Einer dieser Standorte ist das Bückeburger Schloss, das immer noch damit zu kämpfen hat, dass nicht alle Dinge installiert sind, die im Zuge der Erlebniswelt Renaissance längst hätten - funktionsfähig - installiert werden sollen. Nach wie vor wartet das Schloss darauf, dass ein Modell des Schlosses gebaut wird, damit dann auch endlich die viel zitierten E-Guider in Betrieb genommen werden können. "Wir gehen davon aus, dass wir im April oder Mai 2009 den Vollbetrieb aufnehmen können", teilte Schlossverwalter Alexander Perl auf Anfrage unserer Zeitung mit. Dass es nicht zu weiteren Verzögerungen kommt, ist sich Perl inzwischen relativ sicher. Denn die seit Jahren überfälligen E-Guider sind inzwischen auf Schloss Bückeburg angekommen, sicher verstaut in Kartons. Allerdings ist das Computerprogramm, das die Besucher des Schlosses durch die Ausstellung geleiten soll, noch nicht auf den Guidern installiert. Zum Glück sind aber die Szenen, die auf die Guider gespielt werden sollen, bereits im Kasten und warten nur noch darauf, übertragen zu werden. Was jetzt noch fehlt, ist ein Modell des Schlosses im Maßstab 1:18. Es soll im Gartensaal aufgestellt werden. Dort sollen künftig die Führungen durch das Schloss beginnen. Anhand dieses Schlossmodells und der Erläuterungen, die über insgesamt sechs Monitore eingespielt werden, werden die Besucher auf die bevorstehende Schlossführung eingestimmt. Wie Perl sagte, ist die Finanzierung zum Bau des Modells, immerhin 1,40 Meter lang, gesichert. Auch der Auftrag ist bereits vergeben: Ein renommierter polnischer Restaurator wird das Minischloss detailgetreu nachbauen. "Jeder Sandstein des Nachbaus wird aussehen wie im Original", schwärmt Perl von den Künsten des Polen. Nach Aussagen Perls hat man sich im Schloss bewusst dafür entschieden, die E-Guider erst dann an den Start zu bringen, wenn das Modell des Schlosses im Gartensaal aufgebaut ist: "Erst dann erschließen sich für die Besucher die Gesamtzusammenhänge." Während im Gartensaal, auch mit der Einspielung von Szenen aus der Geschichte des Schlosses über die Monitore, die Zusammenhänge verdeutlicht werden, können die Besucher über die E-Guider im Verlauf der Führung weitere Informationen abrufen - oder aber der Schlossführer spielt sie ein. Die dafür notwendige Technik wie Leitungen, Signalgeber und das Motherboard sind bereits seit längerem installiert. Nachdem im August der neu gestaltete Eingangsbereich des Schlosses und das Café-Restaurant "Alte Schlossküche" der Öffentlichkeit präsentiert wurden, zog Perl bereits ein äußerst positives Fazit der Neuerung, die ebenfalls dem Projekt Erlebniswelt Renaissance zu verdanken ist: "Wir sind hoch zufrieden." Insbesondere der neue Shop mit Mitbringseln und Erinnerungsstücken werde von den Besuchern sehr gut angenommen. Übrigens: Da die Verteilung der lebenslang gültigen Freikarten für das Schloss für die Bückeburger nicht flächendeckend geklappt hat, wies Perl darauf hin, dass diese Freikarten noch direkt an der Kasse des Schlosses abgeholt werden können.




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