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Kooperative Leitstelle Hameln in trockenen Tüchern

Jetzt sollen noch Nienburg und Schaumburg ins Boot

Weserbergland (joa). Es war eine schwere Geburt, doch gestern unterzeichneten im Kreishaus in Hameln Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann, Hameln-Pyrmonts Landrat Rüdiger Butte, Rainer Becker als Holzmindens stellvertretender Landrat sowie Hartmut Kahle für die Stadt Hameln eine verbindliche Absichtserklärung zur neuen Kooperativen Leitstelle in Hameln. In dieser Leitstelle sollen Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst derKreise Hameln-Pyrmont und Holzminden möglichst ab dem 1. Juli 2008 - unabhängig von der geplanten Einführung des Digitalfunks - zusammenarbeiten. Damit hätte Hameln die erste Kooperative Leitstelle Niedersachsens in Betrieb. Weitere sind für das Oldenburger Land, Ostfriesland und Lüneburg in Planung. Der Raum Göttingen und Braunschweig tue sich mit einem Zusammenschluss noch schwer, so der Innenminister.

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Nach flächendeckender Einführung des Digitalfunks - ins Auge gefasst ist das für 2009/10 - soll auch die Koordinationsarbeit der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg in der Leitstelle Hameln angesiedelt werden. Das gab Schünemann als Beschluss bekannt. Landrat Butte teilte mit, dass er angesichts dieser Tatsache plant, erneut mit dem Vorschlag an die Kreise Schaumburg und Nienburg heranzutreten, mit ihren Feuerwehren und Rettungsdiensten ebenfalls in die Hamelner "Weserschienen-Leitstelle" einzuziehen. War in der Vergangenheit bei den Verhandlungen um die Leitstelle zwischen Hameln-Pyrmont und Holzminden immer wieder Sand im Getriebe, so herrschte gestern anscheinend eitel Sonnenschein. Während Butte ein "Aufeinander-Zugehen mit Kompromissen" lobte, sprach Becker von "einem wichtigen Meilenstein" für künftige Kooperationen.



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