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Badewonne: Sport- und Entspannungskurse in Gymnastikhalle geplant

Jetzt kommt das Wohlfühl-Center

Nordsehl (gus). Der Förderverein Badewonne ruht sich nicht auf seinem Lorbeer aus. Nach dem neuen Besucherrekord im Sommer soll jetzt mit dem Wohlfühl-Center nachgelegt werden. Neue Sport- und Entspannungskurse sind in der renovierten, zehn mal zwölf Meter großen Gymnastikhalle geplant. Das Programm machen die Benutzer selber.

Dem Fördervereins-Vorsitzenden, Rolf Wöbbeking, ist sichtlich anzumerken, wie gespannt er auf die neue Dimension ist, die das Hallenbad an der Nordsehler Landstraße mit dem neuen Kursangebot bekommen würde. Kein Wunder - ein Hallenbad und ein Fitness-Center in einem Gebäude, da können selbst Edel-Badetempel wie das Stadthäger Tropicana und die Landgrafentherme in Bad Nenndorf nicht mithalten. Selbstverständlich ist sich Wöbbeking bewusst, dass in Nordsehl alles eine oder zwei Nummern kleiner ist. Aber dennoch: 4300 Haushalte sind nach seinen Worten angeschrieben und zur Informationsveranstaltung am Mittwoch, 29. Oktober, in die Badewonne eingeladen worden. Dann soll von 19 Uhr an im Gymnastikraum neben dem Bad mit den Benutzern darüber diskutiert werden, welche Art Kurse dort veranstaltet werden. Denn nach dem Leitsatz "Erst der Kunde, dann das Programm", haben die Kunden das letzte Wort auch bei der Termingestaltung. Wöbbeking schweben moderne Angebote wie Qigong, Pilates und Rückenschule vor. Aber auch Entspannungskurse und Beckenbodengymnastik seien denkbar. Die fortan unter dem Überbegriff Wohlfühl-Center firmierende Badewonne teile ihr Programm in zwei Hälften: Auf der einen Seite die Wasserkurse unter dem Sammelbegriff "Aquavital" und auf der anderen Seite die Kurse in der Gymnastikhalle, die als "Bodyvital" gekennzeichnet werden. In Form eines Workshops haben die Gäste am Mittwoch nächster Woche die Möglichkeit, ihre Vorlieben zu äußern. Außerdem will Wöbbeking in Erfahrung bringen, ob mehr Abend-, Nachmittags- oder Vormittagskurse gewünscht sind. Nach den Informationen, die der Abend bringt, soll dann das Programm erstellt werden. Die nötigen Trainer und Physiotherapeuten hat Wöbbeking nach eigenen Angaben bereits in der Hinterhand. Der Gymnastikraum kann auch weiterhin vom Kindergarten und vom Sportverein benutzt werden, betont Wöbbeking. Da die Halle aber nur sehr gering ausgelastet sei, wolle der Förderverein das dort schlummernde Potenzial ausschöpfen. Und die bisher vernachlässigte Perle neu herausputzen. Die Wände sind bereits in warmen Farben gestrichen worden. Der Holzfußboden, der bis Jahresende abgeschliffen und neu versiegelt wird, verleiht der Halle in Kombination mit den Backsteinen an den Fensterfronten und den beige-roten Wänden ein ganz eigenes Flair - eben das "Wohlfühl-Flair".




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