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Sonntag Vortrag im Haus der Religionen

Jerusalem und Mekka als Liebesverhältnis?

Steinbergen (ur). Das Heilige Jerusalem wird von mehreren Religionen und Konfessionen als spiritueller Ort in Anspruch genommen - und entsprechend heftig wird auch heute nochüber die politische Zugehörigkeit und die kulturelle Hegemonie für diese Stadt gestritten.

Dabei sollte das Verhältnis etwa zwischen Jerusalem und dem Heiligen Mekka ein besonders liebevolles und respektwürdiges sein - meint man jedenfalls im "Haus der Religionen" im Erlebnispark Steinzeichen und hat die Tempelstadt in den Mittelpunkt der aktuellen Vortragsreihe gestellt. Nachdem bei den ersten beiden Veranstaltungen die Bedeutung der Stadt für Juden- und Christentum reflektiert worden ist, hat es für den morgigen Sonntag um 17 Uhr Bernhard Priesmeier als ausgewiesener Kenner des Islam übernommen, die Bedeutung Jerusalems für diese Religion darzustellen. Dabei ergeben sich auch viele Gemeinsamkeiten, nicht nur aus dem gemeinsamen Status als vorderasiatische Schriftreligionen mit thematischen Berührungspunkten. Dass Felsendom und der ursprüngliche jüdische Tempel praktisch den selben Standort haben, zeigt ebenfalls das Ausmaß des Gemeinsamen an, ist aber zugleich Ursache konfliktreicher Auseinandersetzungen. Ab 16.30 Uhr wird Sonntag wieder ein Pendelverkehr per Kleinbus eingerichtet, der vom Steinzeichen-Parkplatz aus bis zum "Haus der Religionen" führt. Übrigens genauso kostenlos, wie der Zugang zu den Veranstaltungen selbst.




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