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Arbeitskreis Ferienspaß ehrt Mitmacher / Ältere Kinder kommen selten

Jahrzehntelang im Dienste der Bückeburger Kinder im Einsatz

Bückeburg (mig). Anlässlich der Abschlussbesprechung des Arbeitskreises "Ferienaktion für Bückeburger Kinder" hat sich Sprecherin Edeltraut Müller über eine gute Beteili gung gefreut. "Es haben mehr Kinder teilgenommen, als im vergangenen Jahr. Und: Fast alle Kinder, die sich angemeldet haben, waren zu den Aktionen auch da", so Müller.

Auch in diesem Jahr haben die Veranstalter wieder ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm an den Start gebracht. Von der Knaxiade bis zum Bauchtanz, von Schlauchbootfahrten bis zur Kinder-Disco konnten die Kinder zwischen 63 verschiedenen Angeboten wählen. "Ohne die Hilfe engagierter Vereine und Einzelpersonen, wäre das nicht zu schaffen gewesen", sagt Müller, die die Aktion 1975 ins Leben gerufen hatte. Das Besondere in Bückeburg sei, dass die Arbeit nicht nur von der Stadtjugendpflege, sondern zu 80 Prozent von Einzelpersonen und Vereinen getragen werde. Müller: "Das ist eine Superleistung, die nicht mit Geld aufzuwiegen ist." Auch wenn sich seit 1976 die Zahl der Veranstaltungen mehr als verdoppelt haben, ermöglichen die zahlreichen Ehrenamtlichen, dass die Aktionen überschaubar bleiben. "Wir wollen keine Großveranstaltungen machen", betont Müller und nennt auch den Grund: "Wir wollen auf jedes Kind eingehen können." Im Gespräch bedauerte die Sprecherin allerdings, dass die Ferienaktion über 12-jährigen Kinder immer seltener erreicht. "Das war früher anders, aber obwohl wir Plakate an die Schulen gegeben haben, kommen immer weniger der Älteren." Wirklich erklären kann sich Müller das Desinteresse aber nicht. "Wir hatten spezielle Angebote im Programm." Im Rahmen des Treffens zeichneten Edeltraut Müller und Horst Schwarze verdiente Personen und Institutionen aus. Eine von Inge Grothe angefertigte Tonplakette bekamen Renate Barkhausen (SPD-Ortsverein, 30 Jahre), Marlies Rohde (Arbeitskreis, 15 Jahre), Elisabeth Lange und Inge Grothe in Vertretung von Lieselotte Nasemann (Frauen-Union 25 Jahre), sowie Jan-Andreas Warning (Schaumburger Computer-Club, 10 Jahre).




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