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Hitzemann-Schützlinge beim TuS Sulingen / VfL Bückeburg empfängt MTV Mellendorf II

"Inventur" beim ASC Pollhagen/Nordsehl

Frauenfußball (pm). Der ASC Pollhagen-Nordsehl steht am Scheideweg. Der Abstieg des Bezirkspokalsiegers 2006 aus der Bezirksoberliga ist zwar seit Wochen beschlossene Sache. Doch nun geht es bereits darum, die Kräfte für die kommende Spielzeit zu sammeln. "Dann müssen wir sehen, wo es weitergeht, ob wir in der Bezirksliga oder in der Kreisliga weitermachen", sagt Trainer Bernd Hitzemann. Eine Besprechung an der unter anderem alle Spielerinnen und der Vereinsvorstand teilnehmen, soll am Sonntag in einer Woche nach dem vorerst letzten Derby gegen den VfL Bückeburg Klarheit bringen.

Die Bückeburgerin Monique Stahlhut (l.) ist die ideale Konterstü

Zuvor stehen für das Schlusslicht mit der Partie beim Dritten TuS Sulingen am Sonnabend (15 Uhr) und gegen den Fünften HSC Hannover am Mittwoch (19.30 Uhr) noch zwei sehr schwere Begegnungen bevor. Dem insgesamt dritten Spiel gegen ein Spitzenteam infolge beim TuS Sulingen sieht Hitzemann gelassen entgegen. "Bislang haben wir uns gut verkauft. Viele hatten gedacht dass wir richtig untergehen werden. Das haben wir bisher verhindert und die Niederlagen in Grenzen gehalten", sagt der Coach zufrieden. Die jüngeren Spielerinnen seien vom Kopf her und auch körperlich noch nicht bereit für diese Spielklasse.Deshalb sei der bereits feststehende Weggang der erfahrenen und spielstarken Jessica Biesterfeld zum Saisonende auch besonders schwerwiegend, wie der Coach angibt. Die restlichen Spielerinnen sollen sich während der anberaumten Besprechung erklären, ob sie weiterhin für den ASC spielen wollen. "Dann sehen wir weiter, was für uns in der nächsten Saison möglich ist", erklärt Hitzemann den Stand der Planung. Derzeit ist für das junge ASC-Team nicht viel mehr möglich, als das eigene Tor so gut es geht zu verteidigen. Turm in der Schlacht ist dabei häufig die starke Keeperin Miriam Kosche, die die Fahrt nach Sulingen aus beruflichen Gründen aber wohl nicht antreten kann. Der ASC hofft dennoch erneut auf ein erträgliches Ergebnis gegen den Dauerkonkurrenten und Mitaufsteiger von 1999. Seit dem 2:2 beim 1. FC Egestorf/Langreder spekuliert der VfL Bückeburg im Abstiegskampf immer wieder auf weitere "Zusatzpunkte", solche, die man als Abstiegskandidat normalerweise nicht eingeplant hat. Am Sonntag (11 Uhr) gegen den Spitzenreiter MTV Mellendorf II ergibt sich wieder eine neue Chance dazu. Niemand käme von der Papierform darauf, dass für denVfL eine Punkteteilung im Bereich des Möglichen wäre. Zu stark trumpften die Mellendorferinnen zuletzt auf. Doch genau darin könnte die größte Chance für den VfL lauern. Gerade das neue Sturmduo mit Monique Stahlhut und Hatixhe Beqiri ist wie geschaffen für Konterfußball, den das Team auch seit geraumer Zeit praktiziert. Allerdings ist es für die Erfolgsaussichten der Gastgeberinnen extrem wichtig, dass dabei die Abwehr kompakt steht und wenige Möglichkeiten für die torhungrigen Gäste zulässt. Doch gegen den TSV Deinsen (1:3) klappte die Umsetzung dieses Vorhabens zuletzt nicht so gut. Gleich dreimal begünstigten Schnitzer in der Defensivreihe die letztlich entscheidenden Gegentreffer. Hier muss das Team konzentrierter zu Werke gehen. Nüchtern betrachtet könnte man die Partie gegen den Spitzenreiter auch als eine Art Zwischenspiel sehen. Denn die für den Klassenerhalt wesentlich wichtigeren Spiele folgen direkt im Anschluss. Gegen den designierten Absteiger ASC Pollhagen-Nordsehl müssen dringend alle drei Punkte eingefahren werden, damit der VfL in der darauf folgenden Begegnung gegen den Vorletzten Heeßeler SV nicht unter zu großem Erfolgsdruck steht. Am Ende dieser drei Spiele sollte der Vorsprung vor dem HSV weiterhin sechs Punkte betragen - dann könnten die Bückeburgerinnen beruhigt vorzeitig für eine weitere Saison in der Bezirksoberliga planen.



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