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Interseroh: Grüne fordern Auflagen

Bückeburg (rc). Der Stadtverband von Bündnis 90/ Die Grünen will den offenen Fragen um die gravierenden Umweltschäden infolge des Interseroh-Gro ßbrandes in Berenbusch nachgehen. Stadt und Landkreis sollen prüfen, ob das Holzhackschnitzelwerk nicht an ganz anderer Stelle aufzubauen sei, teilten die Grünen gegenüber der Presse mit. Immerhin würden von dem Werk auch bei normalem Betrieb gravierende gesundheitsschädliche Belästigungen durch Staubentwicklung ausgehen.

Durch abfließendes Löschwasser wurde beim Großbrand in der vorvergangenen Woche fast der gesamte Fischbestand der unteren Aue vernichtet und "ein ökologisches Desaster an der Flora des Gewässers angerichtet". Immerhin, so Gruppensprecher Wilhelm Klusmeier, habe es bei Interseroh in den vergangenen Jahren nun schon dreimal gebrannt: jedes Mal mit schweren ökologischen Folgeschäden. Die Ratsmitglieder Bernd Schierhorn und Cornelia Laasch fragen, ob diese Folgen vermeidbar sind. So sei etwa zu prüfen, ob dem Betrieb für den Wiederaufbau wenigstens die Anlage eines Rückhaltebeckens für abfließendes Löschwasser zur Auflage gemacht werden müsse, so Schierhorn. Die Frage, ob zu dem ökologisch wertvollen Wäldchen in Hallennähe nicht ein größerer Abstand als bisher einzuhalten sei, wird ebenso gestellt wie die nach Auflagen für einen Brandschutz, "der diese Bezeichnung auch verdient". Immerhin sei die Alarmierung erst erfolgt, als die Halle bereits lichterloh gebrannt habe.




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