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Zukunft des Landgasthauses "Schinkenkruse" ist ein halbes Jahr nach dem Insolvenzantrag weiter ungewiss

"Interessenten sind leider noch keine Käufer"

Luhden (tw). Der Verkauf des am 6. März 2008 nach 122 Jahren endgültig in die Insolvenz gegangenen Landgasthauses "Schinkenkruse" gestaltet sich genauso schwer wie befürchtet. "Es gab Interessenten, ja - aber Interessenten sind leider noch keine Käufer", erklärt Matthias Lehmann (Kanzlei Handschuh + Lehmann, Bückeburg) auf Anfrage der Land es-Zeitung.

Der Insolvenzverwalter: "Die Immobilie wird sowohlüber die Sparkasse Schaumburg als auch bundesweit über diverse Büros angeboten, die sich auf das Verwerten von (Problem-)Immobilien spezialisiert haben." Was am Ende als Kaufpreis für das Gebäude inklusive des 45 000 Quadratmeter großen Grundstücks erzielt wird, werde vermutlich Verhandlungssache sein ... Inzwischen ist "Schinkenkruse" immerhin nicht mehr im Internet präsent; noch bis vor kurzem hatte die trotz Schließung online geschaltete Homepage für den Besuch des Landgasthauses geworben. Die Reklameschilder an den Straßenrändern, die in Luhden den Weg zu dem einst gastlichen Haus weisen, stehen freilich immer noch. Wie berichtet, warüber das Vermögen der Geschäftsführerin und Schuldnerin Anfang März das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Der Betrieb konnte zu diesem Zeitpunkt nicht mehr kostendeckend arbeiten. Lehmann zufolge belaufen sich die aufgelaufenen Gesamtverbindlichkeiten auf einen "hohen sechsstelligen Betrag".




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