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Schaumburger Firmen mit pfiffigen Ideen und aktuellen Produkten auf der Cebit in Hannover

In Nationaltrikot PC-Innovationen verkauft

Hannover/Landkreis (jp). Mit rund 5800 Ausstellern hat in Hannover die Cebit begonnen. Trotz weiterhin zurückgehender Ausstellerzahlen auf der weltgrößten Computermesse will sich die IT-Branche vom zunehmenden Konjunkturpessimismus nicht anstecken lassen. Auch die Aussteller aus dem Landkreis sind mit vielen Produktneuheiten und mit großem Optimismus auf zukünftiger Geschäfte in die sechstägige Leistungsschau von Computerindustrie und Unterhaltungselektronik gestart et.

Auch wenn sich die Firma Swiss Travel Products aus der Schweiz formal dem Thema mobiler Kommunikation und Computertechnologie sowie allen dazu erforderlichen Accessoires verschrieben hat, herrscht auf dem Stand einmal mehr König Fußball. Eine illustre Gästeschar hat sich Dirk Laue, Geschäftsführer der deutschen Dependance der Worldconnect Deutschland GmbH aus Rinteln, wieder auf die Messe eingeladen. Erwartet werden unter anderem Ex-Eintracht-Frankfurt- und Borussia-Dortmund-Spieler Lothar Sippel und "SAT1-Früh-stücksfernseher" Andreas Franke. Seinen Cebit-Einstand bei Dirk Laue gibt kein Geringerer als Norbert Dickel, kultisch verehrter Stadionsprecher bei Borussia Dortmund, der 1989 als aktiver Spieler trotz einer schweren Knieverletzung die Borussia im DFB-Pokalfinale durch zwei Tore gegen Werder Bremen zum Sieg schoss. Einen Vorgeschmack auf die bevorstehende Europameisterschaft in Schweizerischen Landen geben die Standmitarbeiter bei Swiss Travel Products, die ausnahmslos in den Farben der Schweizer Nationalmannschaft aufmarschieren. Bei aller Fußballbegeisterung darf bei Dirk Laue natürlich auch die Technik nicht zu kurz kommen. Als Produktneuheit präsentiert der Rintelner auf seinem Stand die Swiss-Mogo-Mouse: Eine Computer-Maus im Format einer Scheckkarte. Trickreiches gibt es auch am Stand von eye2m zu bestaunen. Die Tüftler aus der Bückeburger Softwareschmiede IMS haben ihr gleichnamiges System zur internetbasierten Überwachung und Steuerung von Maschinen und Anlagen stetig weiterentwickelt. Auf der Cebit präsentieren die beiden Kreativköpfe Hendrik Tesche und Dr. Matthias Wenthe sogenannte mobile Tracking-Geräte, mit denen sich Position und Bewegung von Fahrzeugen, Maschinen, aber auch Personen via Satellit und Internet verfolgen lassen. Trägt beispielsweise ein Auto einen solchen Sender, so lässt sich damit dessen Fahrtroute auf einer Karte im Internet genauestens nachvollziehen. Anwendungsmöglichkeiten sehen die eye2m- Chefs unter anderem im Bereich der Anwesenheitsüberwachung von Arbeitskräften, in der Positionsüberwachung von Fahrzeugen, Booten oder landwirtschaftlichen Maschinen und ganz besonders in der Sicherheitstechnik. Aber auch in der Medizin und den Pflegebereichen seien solche Peilsender einsetzbar: So könnten zum Beispiel infarktgefährdete Patienten einen solchen Tracker mit sich führen, um im medizinischen Ernstfall schneller gefunden zu werden. Wachstumsprobleme hat man auch bei BIT Soft aus Bückeburg nicht. Ganz im Gegenteil: Nachdem das Unternehmen, das die kaufmännische Software Büroware vertreibt, schult und wartet, vor zwei Jahren aus der Ulmenallee in die Hannoversche Straße umgezogen ist, werden auch dort inzwischen die Räumlichkeiten knapp. "Auch in unserem neuen Gebäude sind wir bereits voll bis unters Dach", stellt Geschäftsführer Stephan Meiringer fest, "dabei wollen wir in diesem Jahr noch weiter wachsen." Einen regelrechten Auftragsboom verzeichnen Bit Soft derzeit bei Shop-Systemen für das Internet: "Eine Rechnungssoftware hat mittlerweile nahezu jedes Unternehmen", so Geschäftsführer Meiringer, "aber seine Produkte im Internet zu verkaufen ist derzeit der ganz große Trend." Auf eigenen wirtschaftlichen Füßen steht mittlerweile der Teil der Obernkirchener Firma Allied Visions , der für internetbasierte Software zur Vertriebsunterstützung verantwortlich zeichnet. Daher tritt man in diesem Jahr auch unter dem neuen Firmennamen Channel Star GmbH auf der Cebit auf, auch wenn man im heimischen Obernkirchen mit der Allied Visions nach wie vor unter einem (Haus-)Dach residiert und eng zusammenarbeitet. "Wir haben diese organisatorische Trennung vorgenommen, um Klarheit für unsere Kunden zu schaffen", erklärt Vertriebsmitarbeiterin Angela Seger. Software aus dem Hause Channel Star dient dazu, um sich über Absatzmärkte, Verkaufszahlen, Umsätze und Gewinne einen besseren Überblick zu verschaffen und daraus schneller Konsequenzen ziehen zu können. Die Cebit ist noch bis Sonntag geöffnet.




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