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Gebäude wird zur Südseite geöffnet / Jede Menge Vorteile für alle / Alter Schulhof als Baustellen-Zufahrt

In Kürze: Ein neuer Eingang für die Grundschule

Heeßen (tw). Der Grundschule steht - im Wortsinn - ein "Einschnitt" bevor. Er soll die Qualität des Gebäudes für die Schüler, aber auch die Eltern verbessern - und dient gleichzeitig der Vorbereitung des Kindergarten-Neubaus.

Der künftige Eingang auf der Südseite der Schule, überdacht von

Klartext: In die Fensterfront des Flurs wird in Kürze ein Eingang geschnitten, welcher das Gebäude zur Südseite hin öffnet. Die Idee kam aus der Lehrerschaft. "Ich habe gerade den Bauantrag unterschrieben", sagt Eilsens Bürgermeister Bernd Schönemann, frisch aus dem Urlaub zurück. Ginge es nach Schönemann, würde noch während der Sommerferien mit dem Bau des Eingangs begonnen werden - "aber das wird vielleicht nicht mehr klappen." Konkret wird bei der Baumaßnahme, die für die Schule nach Einschätzung des Bürgermeisters eine "wesentliche Verbesserung" darstellt, eine der großen Fensterscheiben heraus geschnitten und ein Pfeiler entfernt. Dann wird in die Front eine Tür eingesetzt, welche ein 50 Quadratmeter großes auf zwei Säulen ruhendes Dachals Wetterschutz erhält. Die Rasenfläche soll zum Teil gepflastert werden. Die großen Bäume im Innenhof können alle stehen bleiben und dienen den Kindern künftig als Schattenspender. Nach Auskunft von Planer Hermann Göbel (Stadthagen) wird die Maßnahme etwa "50 000 bis 55 000 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer" kosten. Die Baumaßnahme wird ausgeschrieben und an eine Fachfirma vergeben. Allerdings: "Wir haben dafür in den Schulhaushalt 2007 keine Mittel eingestellt", erinnert der Bürgermeister. Für die Schule bringt der neue Eingang laut Schönemann gleich eine Fülle von Vorteilen: "Die Kinder verbringen ihre Pausen künftig nicht mehr auf der Nord-, sondern auf der Süd- und damit der Sonnenseite." Gleichzeitig hofft die Samtgemeinde, dass der ebenfalls auf der Südseite gelegene Schulparkplatz von den Eltern besser angenommen wird, sie also nicht mehr mit Masse auf der Schulstraße halten. "Westlich dieses Parkplatzes", so der Bürgermeister, "liegt nochmals eine etwa gleichgroße Grasfläche, die auch der Samtgemeinde gehört und direkt an besagten Parkplatz grenzt." Auch diese Fläche könne ohne große Umbauarbeiten als - zweiter - Schulhof genutzt werden. Dort müsste lediglich neuer Rasen eingesät und das Areal mit einem Zaun umschlossen werden. Kommt hinzu: Auf eben diesem Schulhof ließe sich auch der Bodenaushub, als Spielhügel gestaltet, unterbringen, der beim Neubau des benachbarten Kindergartens anfällt. Mit diesem Schachzug wird auch gleich der Wegfall eines Teils des alten Schulhofes kompensiert, derfür den Neubau des Kindergartens gebraucht wird. Bleibt nachzutragen: Im Zuge dieser Arbeiten möchte die Samtgemeinde am liebsten den angrenzenden Fahrradständer entfernen. Er ist laut Schönemann "abgängig". Charme der Lösung nicht zuletzt aber auch: "Dank ihr", sagt Schönemann, "bekommen wir den ,alten' Schulhof, der zwischen Schulgebäude und Turnhalle liegt, frei, und die Baufahrzeuge können ihn später ohne Gefahr für die Schüler passieren, um den neuen Kindergarten zu errichten." Denn die Heeßer Grundschüler verbringen ihre Pausen dann wie gesagt auf der Südseite des Gebäudes. Übrigens: Weil seitens des Landkreises keinerlei Nachfragen mehr eingegangen sind, rechnet Schönemann damit, bereits "in den nächsten Wochen" die Genehmigung zum Bau des neuen Kindergartens zu erhalten.



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