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VfL-Trainer Timo Nottebrock vor der Partie in Hildesheim mit Problemen

In die Trickkiste greifen und eine neue Viererkette herauszaubern

Niedersachsenliga (ku). Das war ein teurer Sieg! Nach einer völlig verkorksten ersten Runde und eine zumindest vom Ablauf her spannenden zweiten Halbzeit gelang dem VfL Bückeburg am Mittwochabend zwar ein 3:2-Sieg gegen den Angstgegner Fortuna Sachsenross Hannover, drei Rote Karten werden allerdings am kommenden Samstag beim Auswärtsauftritt beim VfV Borussia Hildesheim für eine ziemlich durcheinander gewirbelte Bückeburger Abwehr Sorgen.

Ferit Tarak, Jean-Paul Thom und Nico Werner werden definitiv gesperrt werden. Schiedsrichter Andreas Landwehr blieb auch nach dem Abpfiff ein Rätsel, verweigerte zunächst jegliche Stellungnahme zum Geschehen. Allerdings stand das Trio unter Beobachtung und musste nach dem Schlusspfiff ganz gehörige Kopfwäsche ihrer Beurteiler erleben. Fest scheint allerdings zu stehen, dass es die Karten vor der Ausführung des Bückeburger Freistoßes, der am Ende zum 3:2 führte, ein wenig Gerangel in der Mauer gab, dabei wurden Ellenbogen eingesetzt und wohl auch etwas zugepackt. Allerdings war keine dieser Rangeleien auch nur im Entferntesten rotwürdig! Natürlich wird Trainer Timo Nottebrock vor dem Spiel beim derzeitigen Tabellensiebten richtig in die Trickkiste greifen müssen, um die Viererkette neu zu formieren. Borussia Hildesheim konnte bislang 34 Saisonpunkte einfahren, hatte am Mittwochabend allerdings keinen so guten Lauf und verlor beim SC Langenhagen klar mit 1:3. Trainer Andreas Golombek hatte zum Saisonstart keine leichte Aufgabe. Unter anderem wechselten die Leistungsträger Ayhan Piril, Anton Mbasse-Kone und Roberto Cid-Valdes zum SC Drispenstedt, er musste eine komplett neue Elf formieren. Das Hinspiel konnte der VfL Bückeburg mit 2:1 entscheiden. Nach der harten Woche hat Trainer Nottebrock einen Gang zurückgeschaltet, das Training auf ein Minimum reduziert. Zumal seinem Team am Mittwochabend doch eine gewisse Frustration anzumerken war, das verlorene Spiel und die geplatzte Serie in Oldenburg hat wohl doch etwas an der Psyche der Akteure gekratzt. Entsprechend zurückhaltend dann auch die Prognosen aus dem Lager der Residenzler: Ein Remis in Hildesheim wäre schon ein Riesenerfolg. Der VfL-Fan-Bus fährt am Sonnabend um 12.30 vom Jahnstadion ab.




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