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In der Gruppe seid ihr stärker

Ein schlimmer Fall macht die Menschen in Deutschland traurig: In München wurde ein Mann von Jugendlichen durch Schläge und Tritte so schwer verletzt, dass er starb. Er hatte Kinder schützen wollen, die von den Jugendlichen bedroht wurden.

Wie soll man sich verhalten, wenn man beobachtet, dass jemand angegriffen wird oder wenn man sogar selbst in Not gerät? Der Hamelner Polizist Heinz Mikus sagt: „Jeder kann helfen, dass eine Straftat vereitelt oder ,gebremst‘ wird.“ Kinder, die geschlagen oder gezwungen werden, Geld oder das Handy herauszugeben, sollten sofort umstehende Leute ansprechen und sie um Hilfe bitten. Eine Gruppe gegen die Angreifer zu bilden, mache stark.

„In der Stadt kann man auch in ein Geschäft laufen oder an einer Haustür klingeln“, erklärt Mikus. Manchmal helfe schon ein lautes Wort, um den Täter abzuwehren. Der Polizist warnt aber auch: „Dabei sollte keiner seine Gesundheit aufs Spiel setzen und sich als Held aufspielen.“ In einer ausweglosen Situationen sei es besser, die Forderungen des Angreifers zu erfüllen. „Als Beobachter sollte man sofort und als Opfer hinterher über den Notruf 110 die Polizei verständigen“, betont der Kriminalkommissar. Je schneller die Polizei informiert werde, desto einfacher könnten die Verbrecher gefunden werden. Wichtig sei es, sich trotz der Aufregung viele Dinge zu merken: Wie groß ist der Täter? Welche Haarfarbe hat er? Wie ist er bekleidet? Mit welchem Auto ist er entkommen? Wie lautet das Autokennzeichen? tis

Was tun, wenn ein Stärkerer angreift? Die Polizei rät: Bildet eine Gruppe! Foto:

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