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DRK steuert gegen / Trotz Urlaub und Sommerferien: 127 Spender und ein Jubilar, der bald aufhören muss

In den Sommerferien werden die Blutreserven knapp

Obernkirchen (sig). Wenn die Sommerferien anstehen, fallen häufig Blutspendetermine aus. In jedem Fall geht die Zahl der Spender deutlich zurück. Dann kann es eng werden für die Versorgung der Patienten in den Krankenhäusern und großen Kliniken. Der DRK-Ortsverein Obernkirchen trägt in diesem Jahr dazu bei, dass es in der Bergstadt keinen Ausfall gab.Während früher das Schulzentrum während der Ferien geschlossen blieb und dadurch auch der sommerliche Blutspendetermin ausfiel, konnte der Blutspendedienst aus Springe zur "Roten Schule" kommen.

Trotz Urlaub und Schulferien spendeten am Mittwoch 127 Männer und Frauen, darunter 18 Erstspender. Das war für diesen Zeitpunkt ein sehr gutes Ergebnis. Es gab aber noch einen zweiten Grund zur Freude für die Frauen der Obernkirchener DRK-Sozialgruppe. Sie konnten einem Bergstädter zur 100. Blutspende gratulieren. Er erhielt einen Präsentkorb mit viel Nahrhaftem und auch mit einigen Schleckereien. Empfänger war Heinz Watermann, ein pensionierter Bahnbeamter vom Gelldorfer Weg. Er hat gerade sein 68. Lebensjahr vollendet und bedauert es sehr, dass er im nächsten Sommer aus Altersgründen nicht mehr als Blutspender in Frage kommt. Schließlich fühlt er sich noch sehr fit und hat keinerlei gesundheitliche Probleme. "Das habe ich sicherlich auch meiner langen Sportlerkarriere zu verdanken", meint der Jubilar. Noch mit 45 Jahren spielte er im erfolgverwöhnten Altherren-Team des MTV Obernkirchen Handball. Diese Sparte hatte er auch eine Zeitlang geleitet. Die Zahl von 100 Spenden habe er eigentlich schon langeüberschritten, versicherte Heinz Watermann. Aber ihm sei der erste Blutspendepass entwendet worden. Besonderes Lob zollte er der Arbeit und dem Service der Frauen des Obernkirchener DRK-Ortsvereins. Das sei vorbildlich, und auch an das stärkende Büfett nach der Blutentnahme denke er gern zurück. Das hörten Erna Nußpicker und ihre Nachfolgern an der Spitze des Sozialdienstes, Margret Möller, sehr gern. Die 24 Mitglieder zählende Gruppe, die sich an jedem ersten Mittwoch eines Monats um 15 Uhr im DRK-Heim an der Beeker Straße trifft, plant jetzt eine gemeinsame Tagesfahrt. Am Dienstag, 19. August, geht es in den Harz. Ziele sind Goslar und Bad Grund mit dem neu eröffneten Höhlen-Erlebniszentrum. Außerdem steht eine Schifffahrt auf dem Okerstausee an.




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