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Grundschule Eimbeckhausen wird energetisch saniert / Lehrer bekommen mehr Platz

In den Ferien wächst eine dicke Haut

Bad Münder (ric). Verwaiste Klassenräume, gähnende Leere in den Fluren, keine Kinderrufe, nicht eine Schaukel in Bewegung – pünktlich zur Ferienhalbzeit nutzen Handwerker im Stadtgebiet die Ruhe vor dem Sturm: Gleich an mehreren Standorten sind die Handwerker angerückt.

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Den Fokus legt das städtische Hochbauamt in diesem Jahr auf Eimbeckhausen: Dort bekommt das gesamte Gebäude rundum eine neue, dickere Außenhaut. Damit soll das Wärmeverbundsystem komplettiert werden, sagt Frauke vom Oheimb. „Mit 14 Zentimeter starken Platten wird im Zuge der energetischen Sanierung gearbeitet“, so die städtische Mitarbeiterin. 18 000 Euro sind im Haushalt dafür veranschlagt – mittelfristig erhofft sich die Stadt eine deutliche Senkung der Energiekosten.

Handwerker von Müller und Weißling verkleben das Styropor an der Front, anschließend wird es verputzt. Die Sanierung soll bis zum Ende der Ferien abgeschlossen sein. Gleichzeitig wird das Lehrerzimmer vergrößert. „Dort war es sehr beengt“, sagt von Oheimb. Mit dem Durchbruch zur ehemaligen Bücherei – die nicht mehr als solche benötigt werde – haben die Pädagogen zukünftig mehr Platz. „Das wird schön und großzügig.“

In den anderen Grundschulen liegen vorwiegend kleinere Wartungsarbeiten an – etwa in der Kernstadt: An der Grundschule wird der Sonnenschutz auf Vordermann gebracht. Eine Arbeit, die im laufenden Betrieb praktisch nicht möglich wäre. Wände gestrichen werden nicht in den Schulen, wohl aber im kirchlichen Kindergarten am Alten Teich. Dort bekommt ein Gruppenraum ein frischeres Aussehen. Auch diese Arbeit funktioniert nur, weil keine Kinder dort herumtoben – sonst würden die sich wohl liebend gerne mit den Farbtöpfen beschäftigen.



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