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Der Elbrinxer Förderverein wählt

Immer neue Ideen für das Freibad

ELBRINXEN. Auch wenn die Freibad-Saison 2017 in Elbrinxen mit dem zweitschlechtesten Besucherergebnis der letzten Jahre endete, der guten Stimmung und dem Tatendrang des Fördervereins tat das keinen Abbruch.

Einstimmig wurde der Vorstand des Fördervereins Elbrinxer Freibad mit seinem Vorsitzenden Bertram Wegner (Fünfter von links) wiedergewählt. Gedankt wurde den Damen vom Kiosk mit Blumen, vorn von links: Claudia Haupt, Ingrid Golinski und Ulrike Rinsch

Im Gegenteil: Der in der Jahreshauptversammlung für zwei weitere Jahre gewählte Vorsitzende Bertram Wegner kündigte schon jetzt an, Pläne zur Steigerung der Attraktivität des Bades zu haben, die auch den Vorstand fordern werden. Konkret wurde er allerdings noch nicht und sagte: „Ich muss erst noch meine Schularbeiten dafür machen.“

Der Förderverein Freibad hatte sich entschlossen, zukünftig seine Mitglieder erst nach einer Saison zusammenzurufen, um dann jedoch Rückschau auf das vergangene Jahr zu werfen. Und da hatte das Freibad ein großes Problem, denn irgendwo im Untergrund des Schwimmbeckens befand sich ein Leck, durch das erhebliche Mengen Wasser entwichen war. Man grub und fand die undichte Stelle in 3,20 Meter Tiefe. Rechtzeitig vor der Saison 2017 war das Leck geschlossen. Dennoch: Dieses Freibad-Jahr wie auch schon 2016 entwickelten sich die Besucherzahlen nicht befriedigend. „Wir haben vor allem aufgrund der schlechten Witterung das zweitschlechteste Ergebnis nach 2011 zur Kenntnis zu nehmen“, stellten der Vorsitzende und sein Stellvertreter und Schwimmmeister Marc Zachert fest.

In finanzielle Schieflage geriet der Verein nicht, denn dank des Einsatzes vieler ehrenamtlicher Helfer konnten die Kosten niedrig gehalten werden. Zudem sorgten Ingrid Golinski, Claudia Haupt und Ulrike Rinsche mit dem Betrieb des Kioskes nicht nur dafür, dass die Badegäste mit Getränken, Naschereien und Waffeln versorgt wurden. Der Erlös aus dem Verkauf fließt direkt in die Vereinskasse von Marcel Hartmann. Daraus werden kleinere Investitionen finanziert. 2016 hatte man sich zudem entschieden, zusammen mit dem TSV ein 72 Quadratmeter großes Zelt anzuschaffen, das bereits beim Osterfeuer und beim U19-Spiel des TSV ebenso gute Dienste leistete wie unlängst beim Freibadfest der DLRG-Ortsgruppe. Im vergangenen Jahr gab es auch einen neuen Dreimeter-Sprungturm aus Edelstahl, und viele Kinder legten beim Schwimmmeister die Prüfungen zum „Seepferdchen“ ab. „Es ist uns sehr wichtig, dass möglichst viele Kinder Schwimmen lernen“, betonte Wegner. „Das können Spaßbäder nicht leisten.“

Verschönerungen im Bad seien in Planung, berichtete Marc Zachert. Dazu gehört eine neue Verkleidung mit eingebauter Beleuchtung unter dem Balkon des Freibadgebäudes. „Geld steht im städtischen Haushalt dafür zur Verfügung“, versicherte er. Zudem soll der große Baum am Gebäude gefällt werden, um wieder mehr Sonne auf die Liegeflächen scheinen lassen zu können. Damit reagiere man auf den Wunsch vieler Badegäste. „Das war eine Mehrheitsentscheidung des Vorstands, der ich mich beuge“, machte Wegner seine ablehnende Haltung klar.

Bei den Neuwahlen wurde der bisherige Vorstand mit Bertram Wegner (Vorsitzender), Marc Zachert (Stellvertreter), Marcel Hartmann (Kassierer), Anke Hasse (Schriftführerin), Jan Hütte und Frank Bohlke (Beisitzer) einstimmig wiedergewählt. Für den ausgeschiedenen Alexander Wegner rückt nun Maik Erdmeier als dritter Beisitzer nach. Der Vorsitzende kündigte für seine neue Amtszeit zur Steigerung der Attraktivität Veränderungen im Freibad an, ohne allerdings schon konkret zu werden.

In Absprache mit dem Lügder Freibad-Förderverein ALF und der Stadt werde man sich auch in Kürze über eventuell leicht veränderte Öffnungszeiten unterhalten, kündigte der Vorstand an.



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