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Gefahreneinschätzung und -abwehr in suspekten Situationen

Immer auf das "Bauchgefühl" verlassen

Rinteln. Gefahreneinschätzung und -abwehr in "suspekten Situationen" standen im Mittelpunkt einer Informationsveranstaltung. Kriminalkommissar Reinhart Krüger, zuständig für Prävention bei der Polizeiinspektion Schaum burg/Nienburg, war auf Einladung der Gleichstellungsbeauftragten Kirstin Büthe nach Rinteln gekommen.

Der Beamte präsentierte interessante Fakten: Männer unter 25 Jahren seien am häufigsten Opfer von Straftaten, Straftaten gegen Frauen ereigneten sich häufiger in Gebäuden als im Freien, nur in 35 Prozent der Fälle seien die Täter gänzlich Unbekannte. 80 Prozent der Frauen hätten Angst, sich im Dunkeln draußen zu bewegen. Eine entsprechende Einschränkung sei weder wünschenswert noch beruflich möglich. Komme man in eine bedrängende Situation, sei laute massive Gegenwehr - eventuell mit Hilfsmitteln wie Taschenalarm - das Mittel der Wahl. "Man sollte immer auf sein unangenehmes Bauchgefühl hören und schnell reagieren!" bestätigt Birgit Baron von der Stadthagener Gewaltberatungsstelle BASTA. Geübt werden Selbstverteidigung und Selbstbehauptung von Frauen in entsprechenden Kursen, wie sie zum Beispiel von der VTR oder vom Fitness Studio Go Sports angeboten werden.

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