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Imbiss an der Rahlmühler Straße in Bad Münder brennt aus

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VON JENS RATHMANN

Ein Anwohner hatte um 12.27 Uhr die Feuerwehr alarmiert, weil er Rauch am Gebäude bemerkt hatte. Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr Bad Münder eintrafen, war bereits eine starke Rauchentwicklung festzustellen, so Feuerwehr-Pressesprecher Marko Klose. Unter Atemschutz brachen die ersten Feuerwehr-Trupps die verschlossene Eingangstür auf. „Betriebsferien bis 9. Oktober“ war auf einem Schild an der Tür zu lesen.

Beim Öffnen der Tür zündete das Feuer offenbar durch, Flammen schlugen aus dem Dach des kleinen Gebäudes. Die Feuerwehr alarmierte weitere Kräfte nach, sieben Ortswehren waren schließlich an der Rahlmühler Straße im Einsatz. Sie brachten die Drehleiter in Stellung. Aus dem Korb heraus wurde das Feuer bekämpft, außerdem löschte die Feuerwehr von der Gebäudeseite aus. Erst um 14.30 Uhr meldete die Einsatzleitung „Feuer aus“.

Beendet war der Einsatz damit für die Feuerwehr, nicht aber für die Brandermittler der Polizei und das Technische Hilfswerk. Die Feuerwehr hatte bereits während der Löscharbeiten einen Fachberater des THW hinzugezogen. Nach der Meldung „Feuer aus“ machten sich THW-Kräfte daran, das Gebäude abzusichern. Durch den Brand und die Löscharbeiten wurden die Decken und das Dach derart in Mitleidenschaft gezogen, dass ein Betretungsverbot ausgesprochen wurde. Eingestuft wird das Feuer von der Feuerwehr als Großbrand. Rund 70 Einsatzkräfte kamen zusammen, die DRK-Bereitschaft Bad Münder übernahm die Aufgaben der hauptamtlichen Rettungsdienstmitarbeiter, als sich eine längere Einsatzzeit abzeichnete.

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  • Als sich die ersten Trupps der Feuerwehr in den verqualmten Schnellimbiss an der Rahlmühler Straße wagen, schlagen die Flammen aus dem Dach.

„Wir haben den Brandort beschlagnahmt“, erklärte Polizeihauptkommissar Michael Rohde gestern Nachmittag. Heute wollen die Brandursachenermittler ihre Untersuchungen starten. Fest steht nach Angaben des Polizeisprechers bislang, dass das Feuer im Küchenbereich des Imbiss ausgebrochen ist. Erste vorsichtige Schätzungen der Polizei beziffern die Schadenshöhe auf rund 75.000 Euro.



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