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Sommeraktion unserer Zeitung führt 40 Wanderer in Niedersachsens ältestes Naturschutzgebiet

"Im Wald ist alles nur ein Hauen und Stechen"

Hohenstein. Das von Goethe und Eichendorff romantisch-verklärte Bild des Waldes, mit wiegenden Baumkronen und lauschigen Plätzchen, wo wir uns finden, wohl unter Linden - es überlebt bei einem Spaziergang mit Christian Weigel nicht einmal die ersten hundert Meter; schon nach dem ersten Stopp ist es so tot wie Elvis. "Das ist alles kalter Kaffee", urteilt der Forstamtsleiter, denn: "Hier im Wald, hier ist alles ein Hauen und Stechen." Dass der Motor der Eigendynamik im Wald der unerbittliche Konkurrenzkampf ist, belegt Weigel am Beispiel der Buchen und Eschen. Würde man der Natur freien Lauf lassen in Niedersachsens ältestem Naturschutzgebiet, eswürde nur eine Baumart geben: die Buche. In ihrem mächtigen Schatten ist kein Platz für andere, "sie hält alles unten", erklärt Weigel dem interessiert Lauschenden: Wo kein Licht ist, kann nichts mehr wachsen.

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Autor:

Frank Westermann


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