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Vor Gericht: Männer wegen Raubes verurteilt

Im Türspion erkannt

Rinteln (maf). Zwei Rintelner, die einen 41-jährigen Mann in dessen Wohnung überfallen und bestohlen hatten (wir berichteten), sind jetzt wegen Raubes und gefährlicher Körperverletzung verurteilt worden.

Das Schöffengericht unter Vorsitz von Richter Christian Rost belegte einen 26 Jahre alten Arbeitslosen mit einer Freiheitsstrafe von 19 Monaten auf Bewährung. Dagegen muss der zweite Täter (27), der zurzeit eine Haftstrafe verbüßt, für weitere zwei Jahre ins Gefängnis. In der Silvesternacht waren die aus Kasachstan stammenden Männer über den 41-Jährigen hergefallen und hatten dessen persönliche Methadon-Ration sowie 100 Euro Bargeld mitgenommen. Das Opfer warüber Silvester allein in seiner Wohnung in der Rintelner Nordstadt, als beide Angeklagten in die Wohnung kamen. Sie wollten Drogen, die der Mann nicht hatte - dafür wurde er verprügelt. In der Küche entdeckten die Männer Methadon und zwei Briefumschläge mit jeweils 50 Euro Inhalt. Vor Gericht bestritten die Angeklagten die Vorwürfe. Sie wollen den Jahreswechsel in einer benachbarten Straße auf einer Familienfeier verbracht haben. Die von ihnen aufgebotenen Alibi-Zeugen konnten allerdings wenig zu ihrer Entlastung beitragen. Stattdessen hatte ein Nachbar des Opfers einen der Räuber durch den Türspion erkannt. Zusätzlich hatte eine Frau die Stimme dieses Täters im Hausflur gehört.



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