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Behinderten- und Seniorenbeirat wünscht sich Bringdienst für Obernkirchen / Albrecht Stein zum Vorsitzenden gewählt

Im Seniorentaxi zum Supermarkt - und nur die Hälfte zahlen

Obernkirchen (clb). Man war sich schnell einig, wer das Oberhaupt des neu gegründeten Behinderten- und Seniorenbeirates werden sollte: Bei nur einer Enthaltung (er selbst) ist Albrecht Stein am Dienstagabend im Hofcafé Eggelmann zum Vorsitzenden des Gremiums ernannt worden. Als seine Stellvertreterin wurde Renate Ernst gewählt, Schrift- und Protokollführer wird ab sofortRobert Rammelsberg sein.

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Neben dem neu gewählten Vorsitzenden setzen sich künftig noch Walter Scheer und Gisela Meier für die Belange der Senioren in der Bergstadt ein. Die Behinderten werden die stellvertretende Vorsitzende sowie Waltraud Denocke und Horst Essmann vertreten. Schriftführer Robert Rammelsberg komplettiert als siebtes Mitglied den Beirat. Anschließend ging man gleich über zum nächsten Tagesordnungspunkt: die Schaumburger Regionalschau, die vom 25. bis 27. April in Stadthagen stattfinden und bei der auch der Obernkirchener Beirat mit einem Stand vertreten sein wird. Dazu kam die Frage auf, wie der Flyer des Gremiums, gleichzeitig Aushängeschild des Beirates, gestaltet werden soll. Albrecht Stein hatte bereits zwei Musterexemplare entworfen, in denen sich der Beirat kurz vorstellt, seine Tätigkeitsfelder beschreibt und eine Telefon- und Adressliste aller Ansprechpartner anbietet. Über die Art des Papieres und des Druckes, die Vervielfältigung und die Auflage wollen sich die Mitglieder bis zum kommenden Dienstag, wenn das nächste Treffen um 19 Uhr stattfindet, Gedanken machen. An gleicher Stelle will man dann Ideen zusammentragen, um für die Regionalschau gut gerüstet zu sein. Anschließend brachte Robert Rammelsberg sein Anliegen zur Sprache. Der "Generationenpakt Obernkirchen", ehemals "Initiative für Jung und Alt", sowie das "Lokale Bündnis für Familien" würden sich seit einiger Zeit beide aktiv für die Belange der Obernkirchener einsetzen und parallel arbeiten. Vor etwaeinem Jahr sei man dann zusammengekommen und habe sich Gedanken über ein Netzwerk gemacht. Seitdem arbeite man in vielen Bereichen gemeinsam - jedoch immer unabhängig von der Politik. Aus den Reihen des Lokalen Bündnisses sei die Idee zu einem Familienzentrum entstanden, der Generationenpakt möchte sich für ein Behinderten- und Seniorenzentrum einsetzen. Beide Konzepte werden am Mittwoch im Ausschuss für Jugend, Familie und Sport wieder aufgegriffen. Albrecht Stein ging näher auf den Senioren-Taxidienst ein, der in vielen Städten und Gemeinden des Landkreises, wie in Niedernwöhren, Rodenberg und Bad Nenndorf, bereits existiere. Wenn auch in der Bergstadt ein solcher Service eingerichtet werde, hätten Senioren über 60 Jahre die Möglichkeit, an Werktagen sowie am Wochenende zum halben Preis (gegen Vorlage eines Gutscheines und Berechtigungsausweises) zu Veranstaltungen oder zum Einkaufen zu gelangen. Die Verwaltung will sich nun Gedanken machen, wie ein solches Vorhaben realisiert und finanziert werden könnte.



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