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Motorsägenkurse können finanziert werden

Im Rat beschlossen: 10 000 Euro für die Feuerwehren

Obernkirchen (clb). Der Antrag von Ratsherr Dirk Rodenbeck im Namen der CDU/WGO-Fraktion auf weitere Finanzmittel für die Obernkirchener Feuerwehren ist in der Ratssitzung am Mittwochabend zwar genehmigt worden, jedoch nicht in der beantragten Höhe von 25 000 Euro. Zur Verfügung gestellt werden aber 10 000 Euro.

Dank dieser Mittel könnten die Feuerwehrleute nun eine spezielle Ausbildung absolvieren, die notwendig ist, um Motorsägen zu bedienen, erklärt Stadtbrandmeister Rolf Schaper. Eine neue Verordnung sei in Kraft getreten, die besagt, dass jetzt zwei der Ausbildungs-"Module" notwendig sind, um Motorsägen offiziell betätigen zu dürfen, so Schaper. Und deshalb sollen jetzt von jeder Ortsfeuerwehr etwa zehn Mitglieder an dem eintägigen Lehrgang am 23. März in der 2. Modulprüfung ausgebildet werden. Auch Gelldorfs Ortsbrandmeister Bernhard Gläser, der noch bis zum 31. März im Amt ist, freut sich über die Haushaltsmittel für die Obernkirchener Feuerwehren und betont noch einmal die Notwendigkeit von gut ausgebildeten Feuerwehrkräften: "Eine völlig chaotische Situation hatten wir ja beim Orkan Kyrill - dort waren wir mit zwei Motorsägen im Einsatz, und nur drei Kräfte durften sie bedienen." Ausgereicht hätte die Drei-Mann-Truppe zwar, aber im Ernstfall wäre es problematisch geworden, so Gläser. Deshalb sei es wichtig, immer "Leute in Reserve" zu haben, die über diese Motorsägen-Erlaubnis verfügen. "Die Preise liegen bei 50 Euro pro Person und pro Modul und können von den 10 000 Euro gut finanziert werden", freut sich Stadtbrandmeister Schaper. "Und von dem restlichen Geld werden neue Sägen angeschafft."

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